Sonntag der Völker
Sendungsfeier Pastoralassistent/innen
Weinstock
 
 

Neue Sozial- und Pflegeschule in Gaming geplant

Das Land Niederösterreich und die Caritas St. Pölten investieren in den Ausbau der Sozialberufe. Anstelle der Landwirtschaftlichen Fachschule Gaming im Bezirk Scheibbs wird am selben Standort im Schuljahr 2019/2020 eine neue Bildungseinrichtung der Caritas St. Pölten eröffnen.

Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz und Caritas-Direktor Ziselsberger unterzeichneten am Freitag in Gaming eine Absichtserklärung für den Erhalt des Schulstandorts. Die Schwerpunkte werden in Zukunft auf den Bereichen Pflege, Sozialmanagement und Sozialberufe liegen. "Uns zeigen 300 offene Stellen bei mobilen Pflegediensten, dass die Investition in die Ausbildung wichtig und notwendig ist", erläuterte Ziselsberger dazu in einer Aussendung.

Die Caritas St.Pölten führt bereits einen Schulstandort mit Sozial-Schwerpunkt in St. Pölten. "Der Bereich der Pflege ist ein Kompetenzmerkmal der Caritas, daher trauen wir uns sehr gerne zu, die kommenden Aufgaben zu meistern", sagte Ziselsberger zur neuen Aufgabe. Geplant sind eine Fachschule für Sozialberufe (FSB), eine Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) und einer fünfjährigen höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) mit der Fachrichtung Sozialmanagement. Zusätzlich ist eine neue Schulform als Schulversuch geplant: eine "Höhere Lehranstalt für Pflegeassistenz".

Stärkung des ländlichen Raums

"Wir als Caritas haben auch Verantwortung für ländliche Regionen wie Gaming und den Erhalt von Bildungseinrichtungen", meinte Karl Lahmer, Leitung Kommunikation der Caritas St.Pölten, auf Nachfrage von "Kathpress". Hintergrund ist die Neustrukturierungen im Bereich der Landwirtschaftlichen Fachschulen. Aus diesem Grund wird die Landwirtschaftliche Fachschule Gaming geschlossen und in den Schulstandort Gießhübel eingegliedert. Caritas-Direktor Ziselsberger führte dazu aus: "Als Caritas haben wir uns ganz genau überlegt eine Ausbildung im Sozialbereich in dieser Region als Herausforderung der Zukunft zu gestalten."

(17.11.2017, KAP)