Auferstehung
Schmetterling - Symbol der Auferstehung
Osterfeuer
 
 

Katholischer Familienverband: "Familien und Kindern eine Stimme geben"

St. Pölten, 06.03.2017 (dsp) Familien sollen ihr Familienstimmrecht im Rahmen der Pfarrgemeinderatswahl nützen, und in möglichst jeder Pfarre soll es eine eigene Ansprechperson für Familien geben: Den Appell, "Familien und Kindern eine Stimme zu geben", unterstützt der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten im Vorfeld der PGR-Wahl am 19. März. Für Familienverbands-Vorsitzenden ist die katholische Kirche eine Vorreiterin bei der Familien-Einbindung: "Wir freuen uns sehr, dass es in mittlerweile sieben Diözesen möglich ist, das Familienstimmrecht anzuwenden" – natürlich auch bei uns im Most- und Waldviertel. Außerdem wirbt der Katholische Familienverband mit einer Plakatkampagne für das Kinderstimmrecht nicht nur bei kirchlichen, sondern bei allen Wahlen.


 
Am 19. März 2017 werden österreichweit die Pfarrgemeinderäte und -rätinnen gewählt. Mehr als 4,5 Millionen wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken haben damit die Möglichkeit, eine Funktion in ihrer Pfarrgemeinde zu übernehmen bzw. geeigneten Kandidaten ihr Vertrauen auszusprechen.
 
Dem Thema Familie komme innerhalb der Kirche eine besondere Rolle zu, verweist der Katholische Familienverband auf Papst Franziskus. Dieser hatte in seinem päpstlichen Schreiben "Amoris laetitia" das Wohl der Familie als "entscheidend für die Zukunft der Welt und der Kirche" bezeichnet und für einen klaren Blick auf deren Lebenswirklichkeit plädiert.
 
Auch Kinder haben eine Stimme
 
Junge Menschen und Familien würden von der Politik oft zu wenig wahrgenommen, "man denke nur an die fehlende Valorisierung der Familienleistungen oder des Kinderbetreuungsgeldes", kritisierte Grubner. Umso erfreulicher sei es, dass die Kirche Kinder und Jugendliche aktiv in das Leben der Pfarrgemeinde einbinde "und Kindern eine Stimme gibt".
 
Wahlberechtigt sind bei der PGR-Wahl (Motto "Ich bin da.für") alle gefirmten Katholiken eines Pfarrgebiets, die am 19. März das 16. Lebensjahr vollendet haben. Kinder haben bereits vor Erreichung der Wahlberechtigung eine Stimme, ausgeübt wird das Stimmrecht von einem erziehungsberechtigten Elternteil.