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Katholische Männerbewegung: „Männer, nehmt Euch Zeit!“

Foto: Leopold Wimmer

St. Pölten, 16.11.2017 (dsp) „Viele Männer, auch unsere Mitglieder, gehen erst zum Arzt, wenn ihre gesundheitlichen Probleme so stark sind, dass es ihnen schlecht geht. Bis dahin ignorieren sie die Beschwerden", sagt Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs sowie der Diözese St. Pölten, anlässlich des Internationalen Männertages.

„Die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit erwacht meist erst, wenn Beschwerden die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, erklärt die Deutsche Stiftung Männergesundheit, die im Mai 2017 den dritten Männergesundheitsbericht veröffentlichte. „Aus diesem Grund empfehlen wir allen Männern, sich regelmäßig Zeit für sich und auch für eine Vorsorgeuntersuchung zu nehmen“, stellt Wimmer fest.

„Am 19. November feiern wir den Internationalen Männertag. Männer sterben rund fünf Jahre früher als Frauen und leiden fast doppelt so oft unter chronischen Erkrankungen. Wir ermutigen daher alle Männer, sich Zeit zu nehmen: Zeit, um die persönlichen Bedürfnisse ebenso wie Belastungen wahrzunehmen und sich wieder neu auszurichten“, so Wimmer.

Zu den Zielen des Männertags gehöre es, das Augenmerk auf Männer- und Burschengesundheit zu lenken, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, sowie die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zu fördern.

Die größte Männerbewegung des Landes setzt sich mit vielfältigen Angeboten für diese Anliegen ein: In Männerseminaren und bei Vorträgen können sie ihr Mann-Sein in der gesamten Breite entdecken, bei Vater-Kind-Angeboten wertvolle Zeit mit den Kinder verbringen und bei Pilgerangeboten und Körperseminaren ihr Leben erneut in Balance bringen.

Foto: Leopold Wimmer