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Junger Kaplan brachte Betlehemer Kinderspital namhafte Spende

Foto: Kaplan Martin Hochedlinger übergibt den Scheck an die Pressesprecherin des Spitals, Livia Leykauf

Betlehem-Dorfstetten-Nöchling, 23.03.2017 (dsp) Anlässlich einer Pilgerreise in das Heilige Land besuchte Kaplan Martin Hochedlinger das „Caritas Baby Hospital in Betlehem“. Dies ist das einzige Kinderspital auf palästinensischem Gebiet mit einer Frühgeburtenstation, Neugeborenen- und Kleinkinderabteilung sowie einer Physiotherapie und es befindet sich in der Nähe der Hirtenfelder am Rand von Betlehem. Dort übergab der Kaplan von Nöchling und Dorfstetten (Bezirk Melk) der Pressesprecherin des Spitals Livia Leykauf einen Spendenscheck in der Höhe von 5.100 Euro ohne jegliche Abzüge. Die Spenden entstammen von privaten Vorträgen Hochedlingers, von der Fastensuppenaktion in Dorfstetten und Nöchling sowie von zahlreichen Einzelspendern.

„In diesem Spital ist menschliche Not allgegenwärtig“, berichtet Hochedlinger. Daher galt es besonders den frühgeborenen Babys, die von weit her gebracht werden, die unterkühlt sind, die sich an der Grenze zwischen Leben und Tod befinden, die an den Folgen von Unterernährung oder falscher Ernährung leiden, oder Kinder mit schweren Entzündungen und Missbildung zu helfen.
 
Der Kaplan weiter: „Aber nicht nur das, denn gerade durch die Anwesenheit des Hospitals im Heiligen Land ist dies von besonderer Bedeutung, auch für die armen christlichen Palästinensern, denen dort geholfen werden kann.“ Nur so sei es ihnen möglich, in ihrer angestammten Heimat, im Gebiet von Betlehem bleiben zu können. Denn das Hospital sei nicht nur wichtig für die medizinische Versorgung von Kindern, sondern auch durch die Art und Weise, wie das Spital geführt wird. So würde besonders in dieser Gegend sichtbar, was es heiße, gemäß den „christlichen Werten“ zu leben.
 
Hilfe wird im Baby Hospital allen Bedürftigen angeboten. Dies geschieht ohne Ansehen der Nationalität, der Religion oder der Herkunft. Hier werde laut Hochedlinger in die Tat umgesetzt, was Jesus beim Evangelisten Lukas über seinen himmlischen Vater sagt: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“
 
Durch unsere Zeichen der Solidarität fühlen sich die Menschen dort nicht vergessen und können so ihre schlimmen Erlebnisse etwas besser ertragen bzw. verarbeiten. Betlehem heiße übersetzt „Haus des Brotes“, erlebt aber politisch bedingt zurzeit brotlose Zeiten.

Foto: Kaplan Martin Hochedlinger übergibt den Scheck an die Pressesprecherin des Spitals, Livia Leykauf