Erntekrone
Pilgergruppe im Herbst
Herbstlandschaft Mostviertel
 
 

Im Mittelpunkt der Pastoralen Dienste stehen die Menschen

St. Pölten, 05.07.2017 (dsp) Unter dem Motto „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ lud der neue Direktor der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten, Johann Wimmer, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Begegnungstag, bei dem er seine Visionen vorstellte.

Er ermutigte zu sieben Haltungen als Vision: 1. Sag ja zu Überraschungen, 2. Es geht immer zuerst um den Menschen, 3. Es braucht Achtsamkeit, 4. Es braucht bei Strukturen Transparenz, 5. Die Haltung der Subsidiarität und Beteiligung hilft, 6. Es braucht Spielräume, in denen Neues ausprobiert werden kann, 7. Leidenschaftliche Spiritualität.

Im Mittelpunkt der Pastoralen Dienste würden nicht Strukturen oder die Arbeit vor dem Computer stehen, sondern der Dienst an den Menschen. Persönliche Begegnungen hätten immer Vorrang. „Es geht immer zuerst um den Menschen. Das ist das Erbe, das ich von meinem verstorbenen Vorgänger Sepp Winklmayr übernehme“, betonte Wimmer.

Weiters sagte er, die Menschen in den Pfarren würden sich Beteiligung wünschen und das müsse man zulassen und fördern. In Zeiten des Wandels brauche es Spielräume und neue Orte, Ideen und Strukturen, an denen wir Neues ausprobieren dürften. Wichtig sei ihm auch Subsidiarität: „Alles was eine 'nachgeordnete' Einheit leisten kann, darf und muss sie auch leisten können.“

Wimmer vertritt eine „leidenschaftliche Spiritualität, die authentisch und damit nicht aufgesetzt ist“: „Unsere Glaubwürdigkeit ist eine Folge und Wirkung unserer Leidenschaft. Alles, was aus dem inneren Feuer entspringt, wird auch im Gegenüber Feuer entfachen. In mir darf brennen, was ich im Anderen entzünden will.“

Bei seinem Amtsantritt freute sich der neue Leiter der Pastoralen Dienste über hochmotivierte Mitarbeiter/innen: „Es ist gut und schön, dass sie engagiert zum Wohle für die Diözese und für die Menschen wirken und werken wollen.“ Im Rahmen der Wanderung dankten die Pastoralen Dienste Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, der die Funktion interimistisch nach dem Tod von Sepp Winklmayr im Oktober 2016 übernommen hatte.