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Gründonnerstagsmahl: "Liebe im Christentum zentral"

Foto: Bischof Küng lud Hilfsorganisationen und Bedürftige zum Gründonnerstagsmahl

St. Pölten, 13.04.2017 (dsp) Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng sagte mit dem traditionellen Gründonnerstagsmahl in St. Pölten „ein herzliches Danke an das Engagement der Hilfsorganisationen“. Neben Mitarbeitern von kirchlichen und kirchennahen Sozialeinrichtungen waren wieder Menschen in schwierigen Situationen geladen. Es sei Aufgabe der Kirche, diesen einen Sonnenstrahl der Liebe Gottes zu zeigen. Außerdem wolle die Diözese gerade in diesen geprägten Tagen darauf hinweisen, dass Liebe im Christentum zentral sei.

„Seit Anbeginn der Kirche ist ihr die Hilfe und Sorge für die Ärmsten ein Kernanliegen“, so Bischof Küng. Dieses Gründonnerstagsmahl solle beispielhaft dafür sein, mit wie viel Energie, Ressourcen und Herz die Kirche in Form von Caritas, Emmaus und vielen Hilfsprojekten bedürftigen Menschen zur Seite stehe. Der St. Pöltner Diözesanbischof bekräftigte weiters: „Die Kirche wird immer jenen beistehen, die in Not sind. Gerade sie sollen die christliche Liebe besonders spüren.“ Das von Jesus gestiftete Gründonnerstagsmahl sei Ausdruck der großen Liebe Jesu zu den Menschen gewesen. Jesus habe den Aposteln eingeprägt, dass sie einander gerne haben sollen wie auch er die Menschen gerne hatte. Bischof Küng erinnerte die Teilnehmer/innen des Essens auch daran, dass sie mit ihren Anliegen und Sorgen nicht alleine seien, denn "Gott ist immer mit uns".

Unter den Gästen waren Vertreter der Gefangenenhausseelsorge und Justizanstalten Krems Stein und St. Pölten, Einrichtungen der Caritas, der Emmausgemeinschaft, dem Haus der Frau oder des Sozialmarktes SOMA und auch Flüchtlinge. Sie alle seien Vertreter für viele andere Personen, die den Menschen helfen und dabei versuchen, die Not anderer zu lindern, unterstrich Bischof Küng.
 
Foto: Bischof Küng lud Hilfsorganisationen und Bedürftige zum Gründonnerstagsmahl