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„Gott kommt wirklich zu uns!“

Bischof Klaus Küng im ORF-Studio

St. Pölten, 24.12.2017 (dsp) Auf „das Eigentliche des Weihnachtsfestes“ wies Bischof Klaus Küng in seiner Weihnachtsansprache auf Radio NÖ am Heiligen Abend hin: Gott komme wirklich zu uns, auch wenn unsere Zeit sehr laut und die Werbung zu Kauf und Konsum sehr vereinnahmend seien. Gott komme zu uns, „damals in der Gestalt eines kleinen Kindes und jetzt durch Gottes Wort, das von der Kirche verkündet und in der Heiligen Schrift enthalten ist“.

Schon damals, als Jesus in Bethlehem zur Welt kam, sei er nur von ganz wenigen Menschen erkannt worden, so der Bischof. Heute seien viele „wie Gefangene zwischen Beruf und Bedürfnis nach Freizeit und Erholung“. Diese seien zwar notwendig und gut, jedoch „als Fundament des Lebens zu dünn, um dauerhaft tragen zu können“. Dazu kommen noch der Unfrieden in der Welt, Not und Elend.

Gott nähere sich „sehr leise“, wie Küng sagte. Gott spreche jedoch die Menschen an: Wer Christus aufnehmen wolle, müsse „die Tür des Herzens öffnen“ und dürfe die Not der anderen nicht übersehen. Wenn den Notleidenden und Einsamen geholfen werde, sei das „ein wichtiger Beitrag, wie sich der Weihnachtsfriede ausbreitet und zu anderen gelangt“.

Ansprache im Wortlaut