Siehe, deine Muter! (Joh 19,27)
Team der Pastoralen Dienste
Jugendvesper Stift Seitenstetten
 
 

Freitag: Glocken läuten gegen den Hunger

Caritasdirektor Hannes ziselsberger, Bischof Klaus Küng und Direltor der Patoralen Dienste Hans Wimmer unter der großen Domglocke

St. Pölten, 26.07.2017 (dsp) Die österreichische Bischofskonferenz hat eine klangmäßige Aktion gegen den Hunger beschlossen: Am Freitag, den 28. Juli werden um 15 Uhr landesweit die Kirchenglocken fünf Minuten lang läuten. Diese sollen an das tägliche Sterben von Menschen an Hunger aufmerksam machen und zum Engagement dagegen aufrufen. Bischof Klaus Küng hat an alle Pfarren diesbezüglich persönlich einen Brief geschrieben, um eine möglichst geschlossene Teilnahme aller Kirchen im Diözesangebiet zu erreichen.

Auch die Domglocken werden in den klanglichen Aufruf einstimmen, weshalb Bischof Küng gemeinsam mit Caritasdirektor Hannes Ziselsberger und dem Direktor der Patsoralen Dienste, Johann Wimmer, den Domturm bestiegen hat, um unter der großen Glocke auf die Aktion gegen den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen.

Unmittelbarer Anlass für die Initiative der österreichischen Bischöfe ist die Hungerkatastrophe in Afrika, besonders in Kenia, wo mehr als 20 Millionen Menschen aktuell zu verhungern drohen. Im Norden Kenias hat es seit eineinhalb Jahren nicht ordentlich geregnet. Die Dürre verursacht eine extreme Hungersnot. Die Tiere sterben nach und nach aufgrund des Klimas, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Menschen am Hunger sterben.

In der Akutphase einer Hungerkatastrophe gilt es, die Menschen so rasch wie möglich mit Trinkwasser sowie Essen zu versorgen. Vor allem unterernährte Kinder und alte Menschen bekommen Zusatznahrung, damit ihre geschwächten Körper besser gegen Krankheiten gewappnet sind. Caritas HelferInnen verteilen Lebensmittel, sauberes Wasser, Medikamente und Hygieneartikel. In Ernährungszentren werden schwer unterernährte Kleinkinder versorgt. Um in der aktuellen Katastrophensituation helfen zu können, hat die Caritas Österreich jetzt zusätzliche Mittel für den Südsudan, Äthiopien und Kenia zur Verfügung gestellt.

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