Jahrbuch 2018 - Jugend in der Kirche
Pilgergruppe im Herbst
Herbstlandschaft Mostviertel
 
 

Fest zum großen Dreifachjubiläum von Weihbischof Anton Leichtfried

St. Pölten, 18.05.2017 (dsp) Weihbischof Anton Leichtfried wird am 30. Mai 50 Jahre und wurde vor 10 Jahren zum Bischof und vor 25 Jahren zum Priester geweiht. Dieses Dreifachjubiläum feiert die Diözese St. Pölten am Sonntag, 28. Mai, um 15:30 Uhr mit einer Andacht im St. Pöltner Dom. Anschließend sind alle Priester, Diakone, Ordensleute, pastoralen Mitarbeiter/innen und alle anderen Gläubigen zu einer Agape im Bildungshaus St. Hippolyt geladen.

Weihbischof Leichtfried bittet, von Geschenken abzusehen und soziale Projekte zu unterstützen. Spendenboxen stehen dazu bereit.

Lebenslauf

Anton Leichtfried wurde 1967 in Scheibbs geboren, seine Heimatpfarre ist Purgstall an der Erlauf. Er absolvierte das Stiftsgymnasium Seitenstetten und trat anschließend in das Priesterseminar St. Pölten ein. Sein weiterer Studienweg führte ihn von 1987 bis 1992 nach Rom in das Internationale Priesterseminar „Germanicum-Hungaricum“ mit dem Studium an der Gregoriana. Dort erwarb Leichtfried das Lizentiat in der Dogmatischen Theologie. Am 10. Oktober 1991 empfing er in der Jesuitenkirche San Ignazio in Rom die Priesterweihe.

Nach Kaplansjahren in Oberwölbling und Waidhofen an der Thaya absolvierte Leichtfried das Doktoratsstudium in Freiburg im Breisgau. Von 2000 bis 2005 war er Spiritual am gesamtösterreichischen Propädeutikum in Horn. Am 4. März 2005 ernannte ihn Bischof Küng zum Regens des Priesterseminars der Diözese St. Pölten. Weihbischof Leichtfried ist auch Dompropst, das heißt Vorstand des Domkapitels an der Kathedralkirche, und Bischofsvikar für die Aus- und Weiterbildung der Priester, Diakone und Pastoralassistent/innen sowie für Erwachsenenbildung.

Zur Bischofsweihe wählte sich Leichtfried als Wahlspruch „Da cor docile“ – „Gib ein hörendes Herz“. Dieser Satz stammt aus dem ersten Buch der Könige und drückt die Bitte des jungen Königs Salomo an Gott aus, in seinem Inneren immer ein hörender Mensch zu sein.