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Ehemaliger Manchester-United-Spieler zum Priester geweiht

Der irische Ex-Profifußballspieler Philip Mulryne (39) ist in Dublin von Kurienerzbischof Augustine Di Noia zum Priester geweiht worden. Der "rote Teufel", wie die Manchester-United-Spieler wegen ihrer charakteristischen roten Heimdressen genannt werden, soll an die 600.000 Pfund im Jahr verdient haben, bevor er 2012 bei den Dominikanern eintrat und das Armutsgelübde ablegte.

In der nordirischen Hauptstadt Belfast geboren, begann Mulryne seine Profikarriere als Mittelfeldspieler beim englischen Traditionsclub Manchester United, wo er in drei Jahren jedoch nur einmal zum Einsatz kam. Er spielte dort unter dem berühmten Trainer Alex Ferguson gemeinsam mit Größen wie David Beckham und Ryan Giggs.

1999 wechselte er zum ebenfalls englischen Verein Norwich City, mit dem er mehr als 150 Spiele bestritt, war jedoch häufig von Verletzungen geplagt. Nach drei weiteren Stationen, unter anderem bei Cardiff City in Wales, beendete Mulryne seine Karriere 2009. Insgesamt 27 Mal war er für das nordirische Nationalteam aufgelaufen.

Anschließend studierte er Theologie und Philosophie in Belfast und am Päpstlichen Irischen Kolleg in Rom. Drei Jahre später trat er in den Dominikanerorden ein. Am 11. September 2016 legte er die Ewige Profess ab und wurde Ende Oktober vom Dubliner Erzbischof Diarmuid Martin zum Diakon geweiht. "Deine Erfahrung als Sportler hat dir geholfen, dich auf diesen Moment vorzubereiten", sagte Erzbischof Di Noia laut der Website katholisch.de bei der Priesterweihe. "Du weißt, dass man hart arbeiten muss, um ein Ziel zu erreichen - und jetzt heißt das Ziel Christus."

(KAP, 17.07.2017)