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Diözese dankte Erika Schuster für 28 Jahre „Literatur am Vormittag“ im Hiphaus

Foto: Weihbischof Anton Leichtfried, Bischofsvikar für die Erwachsenenbildung, Gerald Danner, Leiter des Bereiches Bildung der Diözese, Bildungshaus-Direktor Erich Wagner-Walser und Rektor Gottfried Auer und Franz Moser, Pädagogischer Mitarbeiter, überreichten Erika Schuster eine „literarische Torte“.

St. Pölten, 09.02.2017 (dsp) Das St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt und die Diözese St. Pölten dankten Erika Schuster für 28 Jahre „Literatur am Vormittag“. Sie übergab diese Aufgabe jetzt dem neuen Referenten Michael Scherzer. Die monatliche Literaturreihe wird künftig an Mittwoch-Abenden fortgesetzt. Erster Termin mit Scherzer ist der 22. Februar, 18 Uhr.

1989 startete Schuster eine monatliche Reihe Literatur am Vormittag im Bildungshaus St. Hippolyt. In den folgenden 28 Jahren stellte sie den zahlreichen Teilnehmer/nnen dabei mehr als 200 literarische Neuerscheinung vor. Jetzt beendete sie mit einem Vormittag zum Thema „Vom Wunder des Lesens – Hommage an Begabung des Menschen“ ihre monatliche Reihe.

Franz Moser, Pädagogischer Mitarbeiter, sagte in seiner Laudatio für Erika Schuster: „Aus Zeichen auf Papier wachsen Landschaften und menschliche Behausungen, unter den forschenden Blicken von Leserinnen und Lesern gerinnen menschliche Schicksale zu Kondensspuren auf historischen Schauplätzen. Die Kulturtechnik des Lesens erschließt Zeiten und Räume, die weit über die Erfahrungsmöglichkeiten eines einzelnen Menschen hinaus reichen. Sie fordert zu Stellungnahmen heraus, lässt vor Schrecken erstarren, stürzt in Abgründe, eröffnet Zugänge zu Worten, die trösten und heilen, lässt die Seele in Hoffnung und Zuversicht schwingen.“

Zum Abschluss bedankten sich Weihbischof Anton Leichtfried als Bischofsvikar für die Erwachsenenbildung, Gerald Danner, Leiter des Bereiches Bildung der Diözese und die Bildungshausleitung Direktor Erich Wagner-Walser und Rektor Gottfried Auer für die jahrzehntelange Referententätigkeit im Bildungshaus und vieles mehr, die Erika Schuster im Bildungshaus St. Hippolyt und der Diözese geleistet hat.

Literatur am Abend - "Über Fremdheit und Nähe": die nächsten Termine

Mittwoch, 22.2.2017 | 18:00 – 20:00 Uhr
Szilárd Borbély: Die Mittellosen
Berlin: Suhrkamp, 2014

Mittwoch, 22.3.2017 | 18:00 – 20:00 Uhr
Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald
Frankfurt a.M.: S. Fischer, 2016
Gerhard Streminger: Die Fremde
Wien: Braumüller, 2016

Mittwoch, 26.4.2017 | 18:00 – 20:00 Uhr
Jonathan Safran Foer: Hier bin ich
Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2016

Mittwoch, 17.5.2017 | 18:00 – 20:00 Uhr
Marcelo Figueras: Kamtschatka
Zürich: Nagel & Kimche, 2006

www.hiphaus.at

Foto: Weihbischof Anton Leichtfried, Bischofsvikar für die Erwachsenenbildung, Gerald Danner, Leiter des Bereiches Bildung der Diözese, Bildungshaus-Direktor Erich Wagner-Walser und Rektor Gottfried Auer und Franz Moser, Pädagogischer Mitarbeiter, überreichten Erika Schuster eine „literarische Torte“.