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Deutsche Kirche startet neues Webprojekt "Gott im Abseits"

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Mittwoch ein neues Internetprojekt gestartet. Bei "Gott im Abseits" begleiten junge, kirchenferne Journalisten den Alltag von Ordensleuten und pastoralen Mitarbeitern, teilte die Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn mit. Dabei stehe das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits im Fokus.

Das Projekt ist nach den Angaben das Anschlussformat von "Valerie und der Priester". Darin hatte eine junge Journalistin einen katholischen Priester im Alltag begleitet. Aus den Rückmeldungen zum Projekt "konnten wir ablesen, dass es tatsächlich gelungen ist, junge Menschen über Kirche und das Wirken eines Priesters ins Gespräch zu bringen", erklärte der Leiter des Zentrums für Berufungspastoral, Michael Maas, der das neue Konzept begleitet.

"Gott im Abseits" präsentiere "authentische Zeugen, die davon berichten, wie ihr Glaube sie dazu motiviert, Jesus Christus gerade dort zu bekennen, wo man es nicht vermutet", so Maas weiter. In der ersten Staffel geht es nach den Angaben um die Straßenambulanz in Frankfurt. Bis Mitte November berichte der Fernseh- und Radiojournalist Timm Giesbers über die Arbeit von Schwester Karin Knötig von der katholischen Ordensgemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern. Die Gemeinschaft ermögliche in Frankfurt medizinische Angebote für Obdachlose und Geflüchtete.

Die Dokumentationen werden in den Sozialen Netzwerken zu sehen sein, hieß es. Auf Facebook, in einem Blog sowie auf Twitter und Youtube könnten die Erlebnisse der Journalisten verfolgt werden.

(16.08.2017, KAP/KNA)