GEH-bet: Senioren-Friedensinitiative in der Diözese St. Pölten ab Fastenzeit
Bischofsvikar Gerhard Reitzinger und der designierte Direktor der Pastoralen Dienste Johann Wimmer
Fasching in der Pfarre Krems-St. Paul
 
 

Bischof sendet Besuchsdienste in die Krankenseelsorge

Die Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs mit Bischof Klaus Küng und Referentin Christine Winklmayr

St. Pölten, 13.02.2017 (dsp) Die Absolventinnen und Absolventen des ersten Lehrganges für den ehrenamtlichen Besuchsdienst in der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge beauftragte Bischof Klaus Küng im Rahmen einer Sendungsfeier im Bildungshaus St. Hippolyt. Der ehrenamtliche Besuchsdienst sei „gerade in unserer Zeit von großer Bedeutung“, wie Bischof Küng betonte, daher sei der Weltgebetstag für die Kranken am Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Lourdes“ als Tag der Beauftragung sehr passend.

Zehn Frauen und ein Mann haben in dem eineinhalbjährigen Lehrgang „gutes Handwerkszeug entwickelt und bekommen“, wie die Referentin für Krankenpastoral der Diözese St. Pölten, Christine Winklmayr, betonte. Die offizielle Sendung durch den Bischof sei auch eine „Würdigung und Wertschätzung des ehrenamtlichen Dienstes.“ Der Gottesdienst wurde auch im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Prälaten Franz Schrittwieser, der als Bischofsvikar für die Krankenseelsorge zuständig war, gefeiert.

„Jede Krankheit ist auch eine geistige Bedrängnis“, sagte Bischof Küng in seiner Predigt. Eine schwere Krankheit sei immer auch „ein Aviso“, dass Gesundheit nicht selbstverständlich und unser Leben begrenzt seien. „Wir haben es nicht selbst in der Hand, wie unser Leben oder eine Krankheit verläuft und endet.“ Daher sei der Besuchsdienst „ein ganz wichtiger Akt in großer Bedrängnis“.

Für den Besuchsdienst sei es eine Herausforderung, einen Weg zu finden, der in das Leben des anderen hineinführe, so Küng. Ist man selbst auf einem geistlichen Weg, sei dies „eine große Hilfe, dass wir unser eigenes Herz öffnen können und auch den Kranken die Regung des Heiligen Geistes zuteil wird“. Dass sich Kranke sich öffnen und anvertrauen können, hänge vom „rechten Augenblick“ ab. Daher sei es wichtig, dass die Besuchenden sowohl auf die Menschen als auch auf Gott aufmerksam seien.

Der nächste Lehrgang für den ehrenamlichen Besuchsdienst beginnt im September 2017. Informationen: http://krankenseelsorge.dsp.at