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Bischof Küng weihte Michael Sulzenbacher zum Diakon

Blindenmarkt, 24.09.2017 (dsp) Der St. Pöltner Diözesanbischof betonte bei der Diakonenweihe von Michael Sulzenbacher von der Kongregation der Servi Jesu et Mariae in Blindenmarkt „das große Geschenk, in eine christliche Familie hineingeboren zu werden“. Dort ergehe der Ruf Christi von Anfang an. Andere wiederum könnten das Geschenk des Glaubens durch besondere Glaubenserfahrungen, Grenzerfahrungen oder den speziellen Ruf Gottes erhalten.

Bischof Küng verwies bei der Weihe auch auf die große Bedeutung des Zölibats, der ein „Schatz“ sei, auf den die Kirche nicht verzichten solle. Junge Menschen bräuchten heute Vorbilder, die ganzheitlich ihr Leben in den Dienst Gottes stellen. Ebenso bräuchten Familien Vorbilder, die verzichten könnten und die ihr Leben ganz in den Dienst der Menschen stellen. Das könne zum Segen für viele werden. Auch heute könne ein Priester oder Diakon sehr glücklich sein. Kraft schöpfe man durch das Gebet und durch die Verbundenheit mit Christus. Es brauche das Wirken des Diakons sowie des Priesters, um Menschen zu begleiten und es brauche Menschen, die ihr Leben ganz für die Hingabe anderer leben.

Der St. Pöltner Bischof erinnerte in seiner Predigt auch an die vielfältigen Aufgaben des Diakons. Dieser diene am Altar, verkündige das Wort Gottes, soll Gläubige ermutigen, Trauernde begleiten oder Gebetsgottesdienste vorstehen.

Michael Sulzenbacher wurde am 13. Mai 1989 in Regensburg (Oberpfalz) geboren und hat drei jüngere Geschwister. Besonders engagierte er sich als Bursche bei den Pfadfindern, mit denen er viele Fahrten ins Ausland unternahm. Dabei reifte in ihm die Priesterberufung. Er trat 2008 in die Kongregation der Servi Jesu et Mariae ein, die Ewigen Gelübde legte er 2014 ab. Parallel zum Philosophie- und Theologiestudium war er in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas als Leiter einer Gruppe für Burschen tätig. Außerdem wirkte er als langjähriger Zeremoniär der Gemeinschaft und Sekretär des Generaloberen. Das Studium absolvierte er im ordenseigenen Studienhaus „St. Petrus Canisius“ (Blindenmarkt) und an der Hochschule „Benedikt XVI.“ in Heiligenkreuz. Seine künftigen Aufgaben als Diakon umfassen die seelsorgerliche Mithilfe in den Pfarren in Niederösterreich, die von der Kongregation betreut werden, die Pfadfinder-Arbeit, außerdem arbeitet er als Sekretär des Generaloberen.