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Bischof Küng leitet Bauern-Wallfahrt mit 1600 Pilgern

Mariazell, 16.09.2017 (dsp) „Wer glaubt ist nie allein“, dieses Motiv  stellt der NÖ Bauernbund in den Mittelpunkt seiner 71. Wallfahrt nach Mariazell, die am 16. und 17. September stattfindet. An die 1600 Pilger werden zur "Magna Mater Austriae" reisen und für unser Land und für besondere persönliche Anliegen beten.

„Mit den Trachten und Bezirksfahnen wird in Mariazell auch ein eindrucksvolles Zeichen für die Wertschätzung der Leistungen unserer Bäuerinnen und Bauern für die Gesellschaft gesetzt“, so Landwirtschaftskammer-Präsident Bauernbundobmann Hermann Schultes.

Gestartet wird traditionsgemäß bereits am Samstag mit der Fußwallfahrt der NÖ Landjugend. Die Pontifikalmesse am Sonntag um 09.00 Uhr wird Diözesanbischof Klaus Küng zelebrieren, der an diesem Tag auch seinen 77. Geburtstag feiert. Im Anschluss steht eine Wallfahrerkundgebung mit Festansprache von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf dem Programm.
 
Die jährliche Bauernbundwallfahrt geht auf ein Versprechen von Leopold Figl, dem ersten gewählten Bundeskanzler der Zweiten Republik, zurück. Als Direktor des NÖ Bauernbundes war Figl sofort nach der Besetzung Österreichs durch Hitler-Deutschland inhaftiert worden. Im Gefängnis gelobte er, sollte Österreich wieder die Freiheit und Selbstständigkeit zurückerhalten, die Bauern Niederösterreichs jedes Jahr zum Dank nach Mariazell zu führen.


Bildtext (NÖ Bauernbund / Helmut Lackinger): Farbenprächtiger Einzug in die Basilika Mariazell.