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70 Prozent der Einwohner sind katholisch

Dom zu St. Pölten

St. Pölten, 10.01.2017 (dsp) 70 Prozent der Niederösterreicher im Gebiet der Diözese St. Pölten sind katholisch. Das geht aus den neusten Katholikenzahlen der Diözese des abgelaufenen Jahres 2016 hervor, die im Wesentlichen stabil geblieben sind. Die Gesamtzahl der Katholiken, die ihren Hauptwohnsitz in der Diözese St. Pölten haben, beträgt nun 501.221 Personen.

Die Zahl der Kirchenaustritte ist in der Diözese St. Pölten etwa gleich geblieben: Im Jahr 2016 haben sich 4.836 Personen von der katholischen Kirche abgemeldet, 2015 waren es 4.819 Austritte. Der leichte Rückgang an Katholiken ist jedoch nicht nur auf die Kirchenaustritte zurückzuführen. Sowohl ein leichtes Defizit bei den Zu- und Abwanderungen, als auch der anhaltende Geburtenrückgang sind Gründe dafür. So standen 5.137 Sterbefällen (von Katholiken) nur 4.317 Taufen gegenüber (vorläufige Zahlen).
352 Menschen sind 2016 wieder in die Gemeinschaft der Kirche eingetreten oder von einer anderen Konfession konvertiert. 34 Personen haben den Austritt innerhalb von drei Monaten widerrufen. Da die Meldungen des letzten Quartals noch nicht eingegangen sind, dürften die endgültigen Zahlen etwa denen vom Vorjahr entsprechen. 

Jeder Austritt ist „Anfrage an die Pastoral“

Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, seien nicht mehr nur eine „Randerscheinung“ in der Seelsorge, sondern „rücken immer mehr in die Mitte pastoralen Handelns und Interesses“, sagt dazu der Bischofsvikar für die Pastoralen Dienste, Gerhard Reitzinger: „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass Katholiken austreten. Jede Person, die austritt, ist ein schmerzlicher Verlust und eine Anfrage an unser pastorales Wirken.“

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