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24. September: Kirche feiert "Sonntag der Völker"

Am Bild: Sie laden zum Sonntag der Völker: Pottenbrunner Pfarrer Sabinus Iweadighi (gebürtiger Nigerianer), Sepp Gruber, Seelsorger der Fremdsprachigen in der Diözese St. Pölten, P. Kroatenseelsorger Ilija Mijatovic OFM, St. Pöltner Dompfarrer Norbert Burmettler. Damen von der Philippinischen Gemeinschaft in Niederösterreich: Maria Sieder, Leonara Sulzer, Deyonne Aichinger.

St. Pölten, 18.09.2017 (dsp) Die Kirche macht mit dem „Sonntag der Völker“ auf die Vielfalt der Nationen in der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft aufmerksam. Das Motto heuer lautet „Minderjährige Migranten - verletzlich und ohne Stimme“ und passt gut zur aktuellen Flüchtlingsthematik.

Der Koordinator der Fremdsprachigenseelsorge der Diözese, Sepp Gruber, berichtet: „Bei uns im St. Pöltner Dom wird der 'Sonntag der Völker' am Sonntag, 24. September um 10:00 Uhr mit einem Festgottesdienst im Dom gefeiert, dem Bischofsvikar Gerhard Reitzinger vorsteht.“ Angekündigt haben sich bereits die kroatische, die philippinische, die afrikanische Gemeinde, einzelne Gläubige aus Osteuropa und dem Orient und die St. Pöltner Dompfarre. Anschließend wird bei Kaffee, Kuchen und Spezialitäten der verschiedenen Länder im Brunnenhof bzw. Kreuzgang gemeinsam gefeiert. Es sind alle interessierten Gläubigen zu dieser Feier eingeladen. Österreichweit findet der „Sonntag der Völker“ am 25. September statt, auch in anderen Teilen der Diözese wird gefeiert.

Liturgische Vorlagen werden auf Wunsch zugesandt: 0676/826688398 oder s.gruber@kirche.at

Der„Sonntag der Völker“, der früher „Gastarbeitersonntag“ bzw. „Ausländersonntag“ hieß, wird von den Fremdsprachenseelsorgern österreichweit am 24. September begangen. Die katholische Kirche legt großen Wert auf die „Begegnung der Völker“ auch innerhalb der christlichen Gemeinden: 2004 veröffentlichte der Vatikan das Dokument „Die Liebe Christi zu den Migranten“. "Die Fremden sind ein sichtbares Zeichen und ein wirksamer Aufruf jenes Universalismus, der ein grundlegendes Element der katholischen Kirche ist", sagt das Schreiben. Daher müsse die „Aufnahme der Fremden“ ein dauerhaftes Zeichen der Kirche Christi bleiben, so Sepp Gruber, der auch an die „berühmten Migranten Abraham und Jesus“ erinnert. Praktisch heiße das für jede Pfarrgemeinde, dass diese Multikulturalität und Gastfreundschaft gegenüber den „Fremden“ überall geübt werden soll. Dazu hat Papst Franziskus angesichts der letztjährigen Flüchtlingswelle auch alle kirchlichen Einrichtungen aufgerufen.

Am Bild: Sie laden zum Sonntag der Völker: Pottenbrunner Pfarrer Sabinus Iweadighi (gebürtiger Nigerianer), Sepp Gruber, Koordinator der Fremdsprachigen-Seelsorge in der Diözese St. Pölten, P. Kroatenseelsorger Ilija Mijatovic OFM, St. Pöltner Dompfarrer Norbert Burmettler. Damen von der Philippinischen Gemeinschaft in Niederösterreich: Maria Sieder, Leonara Sulzer, Deyonne Aichinger.