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20 Jahre Erfolgsgeschichte Jugendhaus Schacherhof

Das Jugenhaus Schacherhof feiert sein 20-Jahr-Jubiläum

Seitenstetten, 24.06.2017 (dsp) Mit einem großen Festakt und einem Tag der offenen Tür wurde das 20-jährige Bestehen des diözesanen Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten gefeiert. Jugendhaus-Leiter Michael Burghofer und sein motiviertes Team freuten sich über rund 300 Mitfeiernde: sowohl Jugendliche als auch jene, die dem Mostviertler Jugendhaus seit über 20 Jahren verbunden sind. Einer der Höhepunkte war die Segnung des neuen Schacherhof-Busses durch den Seitenstettner Abt Petrus Pilsinger.
Fotoalbum vom Festakt

Das in der Ära von Bischof Kurt Krenn errichtete Haus gilt als Erfolgsgeschichte. Beeindruckend ist schon die Zahl von 94.935 Übernachtungen von Jugendlichen in den letzten 20 Jahren. Im Haus werden Teamgeist, Singen und Kreativität groß geschrieben. Beliebt sind etwa die hochkarätigen Musical-Projekte. Im Vorjahr war die Aufführung von Jesus Christ Superstar ein Riesenerfolg, im Jahr 2018 soll ein weiteres derartiges Stück mit Jugendlichen auf die Bühne gebracht werden. Legendär sind auch die vielen Sommerlager von Pfarren, die Wochenenden von Firmlingen aus der Region dort oder das Angebot von Orientierungstagen für Jugendliche.

Das Projekt Schacherhof habe eine riesige Aufbruchstimmung bewirkt, war der Tenor beim Festakt und dieser habe einen Beitrag für ein gelungenes Leben geleistet. Die diözesane Einrichtung sei ein Ort der Begegnung, der guten Atmosphäre, der Erholung und vieler prägender Veranstaltungen. Ein „Geht net, gibt´s net“ sei hier wichtiges Motto. Darum könnten sich hier viele Jugendliche mit gesellschaftlichen Projekten verwirklichen. So beteiligten sich Schacherhof-Jugendliche oftmals an der Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“. Ein anderes Beispiel ist das Wissensdurstteam, das sich im Schacherhof beheimatet fühlt und im Mai 2017 den renommierten „Papst Leo-Preis“ für Verdienste um die Katholische Soziallehre erhielt.

Lucia und Johannes Deinhofer, die den Schacherhof aufbauten und anfangs leiteten, erzählten beim Rückblick: „Es war klar, es braucht dieses Jugendhaus, in dem junge Christen prägende Erfahrungen machen können.“ Sie erinnerten daran, dass ohne Altabt Berthold Heigl der Schacherhof nie verwirklicht hätte werden können. Eine ganze Region habe den Schacherhof ermöglicht: neben Stift und Diözese auch viele Erwachsene, Priester und Pfarren. 11.000 Stunden wurden ehrenamtlich zu Beginn in den Umbau des alten Bauernhofs gesteckt.

Altabt Heigl berichtete, dass die Verwirklichung viel Mühe bedeutet hätte. So gab es sogar eine Kundgebung am St. Pöltner Domplatz für den Schacherhof sowie gegen Kürzungen im kirchlichen Jugendbereich. Es habe sich gelohnt, so der Altabt: „Wir freuen uns, dass immer so viele Jugendliche da sind, die Begeisterung ist geblieben!“

Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer sagte, der Schacherhof sei ein toller Ort, wo Werte und Gemeinschaft gelebt werden. Man brauche diese christliche Einrichtung sowie das Engagement der Jugendlichen dringend.

Am Festakt nahmen ua. Hans Wimmer, designierter Direktor der Pastoralen Dienste, Ulrich Schilling, der Leiter des Bereichs Kinder und Jugend der Diözese St. Pölten, Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, der Geistliche Leiter des Schacherhofs, P. Florian Ehebruster und viele Jugendliche teil. Bischofsvikar Gerhard Reitzinger brachte als diözesanes Geschenk ganz passend zur Segnung des neuen Busses einen großzügigen Tankgutschein.