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181 Frauen auf den Spuren von Dorothee Sölle

180 Frauen auf den Spuren von Dorothee Sölle

St. Pölten-Köln, 06.09.2017 (dsp) 181 Frauen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) aus allen Diözesen Österreichs reisten nach Köln und Aachen. Sie erkundeten anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Katholischen Frauenbewegung Österreichs und 500 Jahre Reformation Leben, Wirken und Spiritualität der protestantischen Theologin, Friedensaktivistin, Lyrikerin und Begründerin des "Politischen Nachtgebetes" Dorothee Sölle (1929-2003). Auch 24 Frauen aus der Diözese St. Pölten, darunter die kfb-Diözesanvorsitzende Anna Rosenberger, waren bei dieser Reise mit dabei.

Einer der Höhepunkte war ein Vortragsabend mit Weggefährtinnen Dorothee Sölles mit Diskussion. In den von Sölle initiierten politischen Nachtgebeten - ab 1968 in Köln - war ihre Intention, Frauenemanzipation in die Kirche zu tragen und politische Missstände aufzuzeigen. Ihr war es wichtig, Kirche lebendig zu machen. Als mutige Friedensaktivistin sah sie die Zerstörung der Schöpfung als eine zentrale theologische Herausforderung an. Unter anderem schrieb sie das Credo für die Erde: „Ich glaube an Gottes gute Schöpfung. Sie ist heilig.“

Zur Reise gehörten unter anderem Ausflüge nach Königswinter mit einer spirituellen Wanderung. Diese Wanderung war eingebettet in eine Liturgie, die in der Klosterruine Heisterbach begann und bei einer Schifffahrt auf dem Rhein, zurück nach Köln, endete. Am letzten Tag stand noch ein Besuch der alten Kaiserstadt Aachen auf dem Programm.

„Eine wunderbare Reise mit vielen bleibenden Eindrücken, berührenden Begegnungen, Informationen, kfb-Spiritualität und Frauengemeinschaft“, so die kfb.