Sommerkampagne 2016
Sommerkampagne 2016
 
 

Unsere Laientheologen informierten sich über mögliche künftige Arbeitsbereiche

Foto: Treffen der Laientheologen beim Unternehmen Geberit

St. Pölten, 18.01.2016 (dsp) Zahlreiche Personen aus der Diözese St. Pölten studieren Theologie an der Universität Wien oder an der Philosophisch-theologischen Hochschule St. Pölten. Diese Laientheologinnen und -theologen halten intensiven Kontakt mit der Diözese, berichtet Ausbildungsleiter Raimund Triml: „Wir treffen uns regelmäßig während des Studienjahres zur praxisorientierten Weiterbildung oder zur spirituellen Vertiefung. Immer wieder begeben wir uns auch auf Reisen - etwa ins Heilige Land oder nach Rom.“

Zentrales Anliegen sei es, dass die meist jungen TheologInnen Kontakt zur Diözese halten, in der sie dann als Pastoralassistent/innen oder als Religionspädagog/innen arbeiten. Beim diesjährigen Diözesantag im Jänner in St. Pölten besuchten über 20 Theologiestudierende das Betriebsseelsorgezentrum „Oase“ in der Schneckgasse, St. Pölten. Hier stellte ihnen Team der Betriebsseelsorge Traisental die Einrichtung vor, deren Kernaufgabe es ist, sich als Kirche mit „Mensch und Arbeitswelt“ auseinanderzusetzen und gezielt, nach dem Motto des bekannten französischen „Arbeiterbischofs“ Joseph Cardjin „Jeder Arbeiter, jede Arbeiterin ist mehr wert als alles Gold der Erde“, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Nach regem persönlichen Austausch und Hausführung ging es weiter mit einem Betriebsbesuch bei der Firma Geberit, die sich seit 44 Jahren am Standort Pottenbrunn unter anderem mit der Verarbeitung von Kunststoffen profiliert. Lehrlingsausbildungsleiter Heinz Amberger präsentierte gemeinsam mit drei Lehrlingen Geschichtliches über Geberit, das Produktportfolio, Fakten zum Thema Nachhaltigkeit. Das im Jahr 2015 gänzlich von Geberit getragene Sozialprojekt in Südafrika, bei dem ein Lehrling, eine junge Frau vom Standort Pottenbrunn mitarbeitete, beeindruckte alle und zeigt das Engagement und das Credo von Geberit, das laut Betriebsseelsorge auch in der Lehrlingsausbildung spürbar sei und das wunderbar mit dem von Joseph Cardjin übereinstimme.

„Nach Brötchen, Kaffee, Kuchen und interessanten Infos machten sich die Theologiestudierenden auf zur Werksführung, die anschaulich zeigte, wie modernes Firmenmangagement zu einer menschenwürdigen Arbeit und einem guten Betriebsklima beitragen, was an den Gesichtern der Arbeiterinnen und Arbeiter abzulesen war“, berichtet Christine Plank von der Betriebsseelsorge. Anschließend gab es noch einen Besuch bei der Evangelischen Kirche in St. Pölten.

Foto: Treffen der Laientheologen beim Unternehmen Geberit