Sonntag der Völker
Sendungsfeier Pastoralassistent/innen
Weinstock
 
 

Trauerstationen im Dom

Trauerstation "See der Tränen" des mobilen Hospizdienstes der Caritas

St. Pölten, 16.12.2016 (dsp) Der mobile Hospizdienst der Caritas der Diözese St. Pölten bietet neben der Begleitung schwer kranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase auch zahlreiche Unterstützungsangebote für Angehörige im Umgang mit Trauer an. Dazu wurden kürzlich im Dom von St. Pölten mit der Unterstützung von Dompfarrer Norbert Burmettler „Trauerstationen“ errichtet.

Mittels vier selbsterklärender Stationen hatten Trauernde hier die Möglichkeit, ihrem Schmerz Ausdruck zu geben, ihren Verlust symbolisch zu beweinen, Dank zu sagen für den gemeinsamen Weg und vielleicht wieder etwas Zuversicht zu spüren. Die Stationen „Klagemauer“, der „See der Tränen“, der „Weg der Erinnerung“ und die „Glücksbohne in der Hosentasche“ seien sehr gut angenommen worden, und viele Menschen nutzten die Gelegenheit für ein Innehalten und zur Reflexion, wie Christine Umgeher vom mobilen Hospizdienst. Die verschriftlichten Gedanken und Gefühle werden im Rahmen der vorweihnachtlichen Andacht für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des mobilen Hospizdienstes respektvoll dem Feuer übergeben.

Für die Osterzeit 2017 ist der Aufbau der Trauerstationen in der Pfarre Krems geplant.