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Sonderbriefmarke „Melker Kreuz“ präsentiert

Briefmarke "Melker Kreuz"

Melk, 18.03.2016 (dsp) Die Sonderbriefmarke „Melker Kreuz“ aus der Reihe Sakrale Kunst präsentierten das Stift Melk, die Österreichische Post AG und der Philatelistenverein St. Gabriel in Anwesenheit von Bischof Klaus Küng im großen Barockkeller des Stiftes. Dazu gab es ein Sonderpostamt und eine Briefmarkenschau.

Das Melker Kreuz ist der kostbarste Schatz und das größte Heiligtum des Stiftes Melk. Es handelt sich dabei um eine Partikel vom Kreuz Christi, die von Markgraf Adalbert um 1040 nach Melk gebracht wurde. Ihre heutige Fassung wurde 1362 von Herzog Rudolf IV. in Auftrag gegeben und dem Kloster gestiftet. Der Fuß des Kreuzes wurde im 15. Jahrhundert hinzugefügt.
Die Vorderseite zeigt den gekreuzigten Christus und in den Kreuzenden die Symbole der vier Evangelisten. Die Rückseite, die auf der Briefmarke zu sehen ist, ist in der Art einer Crux gemmata mit Edelsteinen, Perlen und einem römischen Cameo verziert.

Die große Bedeutung des Kreuzes für das Stift Melk spiegelt sich in zwei Legenden aus dem 12. und 14. Jahrhundert wider, die beide von Diebstählen des Kreuzes und seiner wundersamen Rückkehr in das Kloster berichten.
Das Melker Kreuz wird nur zu besonderen Gelegenheiten (zuletzt anlässlich des 1000-Jahr-Jubiläums der Translation des hl. Koloman nach Melk im Jahr 2014) gezeigt.