Sommerkampagne 2016
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Küng: Auch inmitten von Angst und Terror ist „echtes Osterfest möglich“

Kruzifix (www.shutterstock.com)

St. Pölten, 25.03.2016 (dsp) Inmitten von Not und Leid auch in unseren Tagen eröffne der Kreuzestod Jesu eine Türe, die „unsere Zerstörung in Heil und unsere Frustration und Ängste in Zuversicht und Hoffnung verwandeln, unseren Hass in Liebe“. Das betonte Bischof Klaus Küng in seiner Ansprache am Karfreitag auf Radio Niederösterreich.

Die „unglaublich reiche und freie Welt“, in der wir heute lebten, sei aus Leid und Not vieler Menschen entstanden und aus Elend und Trauer wiederaufgebaut worden. „Denke an die Tage der Vergangenheit, lerne aus den Jahren der Geschichte“, heiße es im Lied des Mose in der Bibel, so Küng. „Die Terrorakte der Gegenwart, die Kriege und die nicht bewältigte Flüchtlingsproblematik machen uns bewusst, dass keine Zeit vor Unglück gefeit ist.“ Trotzdem gebe es Hoffnung.

Der Karfreitag mit dem Blick auf das Kreuz, „dass Krise und Tod nicht das letzte Wort haben, dass Neues erblühen kann“.  Auch das persönliche Leiden münde „trotz aller tränenüberströmten Fragezeichen“ in die Erkenntnis: „Es wird alles gut.“ So werde auch inmitten von Angst und Terror ein echtes Osterfest möglich, wie Küng sagte.

Ansprache im Wortlaut