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Kremser Mesnerhaus für Flüchtlinge

Foto v.l. (Schubert): Sylvia Pesler-Schmölz (Sozialarbeiterin), Hannes Ziesler Pfarrkirchenrat, General Vikar Eduard Gruber, Eva Hollerer, Pfarrer Franz Richter, BGM Reinhard Resch.

Krems, 15.04.2016 (dsp) Aktuell leben in Krems 279 Flüchtlinge. Im Mai werden acht dazukommen. Für sie wurde das „Haus des Willkommens“ am Sonntag gesegnet. Es handelt sich dabei um das einstige Mesnergebäude neben der Antonikirche in der Wienerstraße. „Als wir dieses Projekt in Angriff genommen haben, war das Haus wie Hinterholz 8“, erinnerte Pfarrer Franz Richter an den Kultfilm mit Roland Düringer: feuchte Mauern, desolate Installationen.

Jetzt, 2.450 Arbeitsstunden später, präsentieren sich frisch gefärbelte Wohnräume für zwei Familien samt Gemeinschaftsbereich und Sanitäranlagen. „Wir melden jetzt das Platzangebot der Koordinationsstelle bei der Landesregierung und rechnen damit, dass zwei Flüchtlingsfamilien im Mai hier einziehen werden“, erklärte der designierte Caritas-Chef Hannes Ziselsberger vom „Verein Wohnen“, der die Arbeiten koordiniert hat.

Neben Helfern und Unterstützern aus der Pfarre St. Veit wie Baumeister Karlheinz Rinner und Peter Schnaubelt kamen dabei auch Langzeitarbeitslose zum Einsatz. 55.000 Euro wurden durch Darlehen und Spenden aufgebracht.

„Das Haus des Willkommens ist ein Beispiel für qualitätvolle Flüchtlingsbetreuung und die beste Lösung für alle“, erinnerte Bürgermeister Reinhard Resch daran, dass das Gebäude früher als Quarantänestation für die Heimkehrer von den Kreuzzügen in Syrien diente – womit sich der Kreis nun wieder schließe.

Foto v.l. (Stadler): Sylvia Pesler-Schmölz (Sozialarbeiterin), Hannes Ziesler Pfarrkirchenrat, General Vikar Eduard Gruber, Eva Hollerer, Pfarrer Franz Richter, BGM Reinhard Resch.