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Kartage – vielerorts gibt es in den Pfarrkirchen ein „Heiliges Grab“

Foto: Heiliges Grab in der Pfarre Böheimkirchen

St. Pölten-Böheimkirchen, 25.03.2016 (dsp) Unter dem Einfluss der Pilgerfahrten ins Heilige Land wurde das „Heilige Grab“ schon im frühen Mittelalter in den Kirchen in Seitenkapellen oder in der Krypta als Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem aufgestellt. Damit sollte die Zeit der Grabesruhe Jesu mit Wachen und Beten begangen werden. Viele Pfarren laden auch heute dazu ein, an den Heiligen Gräbern in den Kirchen zu beten.

Als Triduum Sacrum (lateinisch für heilige drei Tage) oder Triduum Paschale wird in der Kirche der Zeitraum zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag bezeichnet. Dieser beginnt mit der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstagabend, dann folgt der Karfreitag, dem Tag des Leidens und Sterbens des Herrn, der Karsamstag, der Tag der Grabesruhe des Herrn und endet mit dem Ostersonntag als Tag der Auferstehung des Herrn. Der Karsamstag ist der stillste Tag im Kirchenjahr. An diesem Tag verweilt die Kirche am Grab des Herrn, betrachtet seinen Abstieg in das Reich des Todes und erwartet seine Auferstehung. Durch Jahrhunderte versammelten sich die Gläubigen zwischen Karfreitags- und Auferstehungsfeier zum stillen Gebet vor dem Heiligen Grab.

Foto: Heiliges Grab in der Pfarre Böheimkirchen