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Karl Dillinger war „Vorbild für Engagement für die Kirche“

Gedenkgottesdienst für Karl Dillinger mit Bischof Klaus Küng

St. Pölten, 16.12.2016 (dsp) „Karl Dillinger war ohne Zweifel eine der prägenden Persönlichkeiten der Diözese St. Pölten.“ Das betonte Bischof Klaus Küng beim diözesanen Gedenkgottesdienst für den früheren Präsidenten der Katholischen Aktion (KA) und Gründer sowie langjährigen Leiter des Katholischen Bildungswerkes (kbw) in der Kapelle des Bildungshauses St. Hippolyt. Karl Dillinger war am 30. November 92-jährig verstorben.

Das Leben von Karl „Jonny“ Dillinger sei „mit der Wirklichkeit der Diözese eng verflochten“ gewesen. Bischof Küng hob den gegenseitigen Respekt hervor, der „einen nicht unwesentlichen Beitrag zu Befriedung der Diözese“ ermöglicht habe. Durch seinen nie ermüdenden Einsatz, der sowohl von Hoffnungen als auch von großen Enttäuschungen geprägt gewesen war, sei Dillinger ein „Vorbild für das Engagement für die Kirche“ gewesen.

Dillingers Leben mache bewusst, dass Menschen, die auch auf unterschiedlichen Seiten eines Konfliktes stehen, „beide um die Kirche bemüht sind“, wie Küng erklärte. Dahinter habe seine „Liebe zur Kirche, zur Gesellschaft und zu den Menschen“ gestanden. Von Karl Dillinger hätten alle sagen können: „Er meint es ehrlich.“ Seine Botschaft auch an uns heute sei es, „dass wir nicht nur zuschauen, sondern dass wir uns engagieren“. Oft werde wegen Kleinigkeiten gestritten, es gelte jedoch „treu im Glauben verwurzelt“ zu erkennen, dass es immer mehr Dinge gebe, die gemeinsam seien, so Küng.

An dem Gedenkgottesdienst nahmen Angehörige, Freunde und Wegbegleiter von Karl Dilinger teil, unter anderen KA-Päsident Armin Haiderer und kbw-Obfrau Angela Lahmer-Hackl. 

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