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Hiphaus: Bestsellerautor ruft zu einer positiven männlichen Emanzipation auf

Foto: Franz Moser (Pädagogischer Mitarbeiter Hippolyt-Haus), Axel Isenbart (Katholische Aktion), Michael Scholz (Katholische Männerbewegung), Referent Björn Süfke, Erwin Lasslesberger (Katholisches Bildungswerk), Erich Wagner-Walser (Hippolyt-Haus-Direktor)

St. Pölten, 18.11.2016 (dsp) Björn Süfke, Bestsellerautor von „Männerseelen“ und Psychotherapeut, ruft in seinem neuen Buch „Männer. Erfindet. Euch. Neu“ zu einer positiven männlichen Emanzipation auf, wünscht sich eine männliche Versagenskultur und fordert ein Ende der Männerabwertung und des Geschlechterkampfes. Zu diesem spannenden Themenabend luden die Katholische Männerbewegung der Diözese St. Pölten und das Katholische Bildungswerk in das Bildungshaus St. Hippolyt.

Vielfältige Herausforderungen gebe es für den Mann – etwa in den Bereichen Partnerschaft, Vaterschaft und Erwerbsarbeit. Der Mann von heute soll ein gefühlvoller Partner sein, aber bitte kein Weichei. Kraftvoll und kompromissbereit, ein engagierter Vater und erfolgreich im Beruf. Kein Wunder, dass Mann verwirrt ist. Björn Süfke gibt die entscheidende Orientierungshilfe, wie wir das traditionelle ebenso wie das moderne Rollenbild von Männlichkeit überwinden können. Er zeigt eindrucksvoll, welche Chancen in der Krise stecken: für Männer, Paare und die Gesellschaft als Ganzes.

In „Männer. Erfindet. Euch. Neu“ fordert Süfke die Männer auf, sich von den Ansprüchen der Gesellschaft, den traditionellen wie den modernen, loszusagen und ihre eigene Männlichkeit „neu zu erfinden“. Und er appelliert an die Frauen, diese Veränderungen auch wirklich zuzulassen. Denn nur so würden wir letztlich alle profitieren: durch Partner- und Elternschaft auf Augenhöhe und eine wahrhaft gleichberechtigte Gesellschaft.

Und wie soll der Mann sein? Süfke gibt darauf keine eindeutige Antwort. Denn am Ende soll es ja genau nicht darum gehen, wieder neue Rollenzuweisungen anzunehmen. Denn das mache unfrei. Der Mann solle die eigenen Möglichkeiten nützen, aber auch erkennen, welche man hat und welche nicht.
 
Foto: Franz Moser (Pädagogischer Mitarbeiter Hippolyt-Haus), Axel Isenbart (Katholische Aktion), Michael Scholz (Katholische Männerbewegung), Referent Björn Süfke, Erwin Lasslesberger (Katholisches Bildungswerk), Erich Wagner-Walser (Hippolyt-Haus-Direktor)