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Erweitertes e-paper der NÖN zum "Jahr der Orden"

NÖN e-paper zum "Jahr der Orden"

St. Pölten, 22.03.2016 (dsp) Die Verdienste der Orden um Kirche und Gesellschaft haben Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Klaus Küng in einem gemeinsamen Vorwort für eine Sonderpublikation der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) zum "Jahr der Orden" gewürdigt. Jene Männer und Frauen, die ihr Leben ganz in den Dienst Gottes stellen, würden zugleich die Geschichte und Gegenwart Niederösterreichs, seine Kultur und Identität seit Jahrhunderten bis zur Gegenwart prägen.

Wörtlich halten Schönborn und Küng fest: "Wer schon einige Tage in einem Kloster verbracht hat, weiß um den großen Schatz der geistlichen und spirituellen Begleitung, um die Wichtigkeit des Gebets für die Anliegen der Kirche und für die Nöte der Menschen und kennt ihre Sorgen um armutsgefährdete Menschen, Flüchtlinge und Obdachlose. Unsere Klöster, Stifte und Gemeinschaften sind fruchtbare und lebendige Quellen auf dem Weg in die Zukunft."

Bereits nach dem Ende der ersten Doppelstaffel der Exkursionsreihe der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) und des Katholischen Bildungswerks St. Pölten (kbw) anlässlich des "Jahres der Orden" in die acht Stifte auf dem Gebiet der Diözese erschien in Kooperation mit der Kirchenzeitung "Kirche bunt" und den NÖN ein innovatives e-Paper, das ergänzt um die zwei Stifte auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien zu Mariä Empfängnis 2015 online ging. Diese publizistische und technische Premiere erfährt nun zu Ostern 2016 eine stark erweiterte Neuauflage.

Ergänzt wird das neu aufgelegte e-Paper zunächst durch einen wissenschaftlichen Beitrag von P. Pius Maurer OCist, Prior des Stiftes Lilienfeld und Professor für Liturgiewissenschaft der Hochschule, der hier die Besonderheiten des liturgischen Lebens in den niederösterreichischen Stiften in ihrer rund 1000-jährigen Geschichte beleuchtet. Damit wird zum ersten Mal überhaupt eine theologische Auseinandersetzung zu diesem Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Was und wie feiern die Mönche in Niederösterreich? Welche liturgischen Sonderwege haben sich Geras, Altenburg, Lilienfeld, Herzogenburg, Seitenstetten, Zwettl, Melk, Göttweig, Klosterneuburg und Heiligenkreuz entwickelt und warum kam es überhaupt zu diesen spezifischen liturgischen Entwicklungen in den Gemeinschaften? Und die Frage der Berufung in diese Gemeinschaften erschließt der Abt von Geras, Michael Proházka OPraem, Professor für Ostkirchenkunde an der Hochschule.

Erweitert wird das e-Paper nun um die Stationen der 3. Staffel der Exkursionsreihe in die Niederlassungen der Frauengemeinschaften, die bis zum Ende des Jahrs der Orden durchgeführt wurde: zu den Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens in Seitenstetten, den Karmelitinnen vom Karmel Mater Dolorosa im Maria Jeutendorf und den Marienschwestern vom Karmel Erla, den Franziskanerinnen in Amstetten, den Schwestern vom Göttlichen Erlöser Gleiß, den Schwestern der Familie Mariens in Hürm, den Schwestern der Congregatio Jesu in St. Pölten/Lilienhof, den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Maria Anzbach und schließlich den Ancillae Domini in Neustadtl. "Ohne die fantastische Hilfe von Sr. Oberin Franziska Bruckner von den Franziskanerinnen wäre diese Exkursionsreihe wohl nicht so erfolgreich möglich gewesen", betont Organisator Friedrich Schipper von der PTH.

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