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Diözese investiert eine halbe Million Euro in Flüchtlingsunterkünfte

Baustelle

St. Pölten, 15.02.2016 (dsp) In den Pfarren der Diözese St. Pölten werden in diesem Jahr Unterkünfte für Flüchtlinge um insgesamt 566.000 Euro adaptiert. Die Diözese übernimmt davon 460.000 Euro, den Rest bringen die Pfarren bzw. Stifte selber auf. In 13 Pfarren werden Wohnungen in bisher leer stehenden Pfarrhäusern hergerichtet, in zwei weiteren Pfarren konnten die Arbeiten bereits Ende 2015 abgeschlossen werden.

Da die Pfarrhöfe teilweise schon jahrelang leerstehen, sei für die Adaptierung von Wohneinheiten vor allem die Erneuerung der Haustechnik und der Sanitäranlagen notwendig, erklärt dazu der Leiter des Diözesanbauamts, Philipp Orange. Eine grundsätzliche Vorgabe für die Renovierungen sei die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen für eine mögliche Nachnutzung. Orange: „Da wir nicht wissen können, wie lange die Flüchtlinge bleiben, müssen die Adaptierungen auch für eine nachfolgende Vermietung sinnvoll sein.“ Eine Nutzung sei jedoch für die Bausubstanz immer besser als ein Leerstand.