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Tullner Religionsschülerinnen verbrachten Tag mit Flüchtlingen

Tullner Schülerinnen brachten Flüchtlinge Freude

Tulln, 05.10.2015 (dsp) Das derzeit die Nachrichten beherrschende Thema "Flüchtlinge" ließ die Tullner Klasse HL5A nicht los, die Schülerinnen des Religionsunterrichts wollten sich engagieren und „nicht von den Meldungen der hohen Flüchtlingszahlen und der Angstmacherei beeinflussen lassen". Die Jugendlichen verbrachten kürzlich im Rahmen des katholischen Religionsunterrichtes mit Prof. Martha Vogl einen ganzen Schultag in den Hallen der Messe Tulln, wo bereits über 1000 Flüchtlinge Zuflucht und Schutz fanden.


Die Schülerinnen brachten spontan gesammelte und auch gekaufte Kleidung, Kosmetika, Verbandszeug und Spielzeug mit, das sehr willkommen und dringend gebraucht wurde.

„Die ersten Berührungsängste und Unsicherheiten verschwanden schnell und bald fand jede Schülerin einen Platz, wo ihre Hilfe willkommen war“, so Vogl. Sei es bei der Essensausgabe, der Nachschubversorgung, der Müllsammlung, der Betreuung der vielen kleinen Kinder, der Hilfe bei der Kleidungs- und Schuhesuche, bei der Ausgabe von Shampoo, Taschentüchern und Rasierern. Weiters wurde viel mit den Menschen geredet, die in Tulln gelandet und froh über die sichere Fluchtpause waren.

Vogl weiter: „Es bereitete mir echte Freude, zu sehen, wie engagiert und ernsthaft sowie herzlich meine Jugendlichen die Aufgaben verantwortlich erfüllten, die sich stellten. Sie zeigten, wie kompetent sie im zwischenmenschlichen Bereich handeln können, wie selbstverständlich sie sich auf die unterschiedlichsten Situationen und Herausforderungen einlassen können.“ Weiters sei sie froh, wie freundlich und offen sie den Menschen, die dramatische Fluchterlebnisse hinter sich haben, begegnen und helfen können. Die Religionspädagogin abschließend: „Die Anerkennung und der Respekt, der ihnen von den Verantwortlichen des Roten Kreuzes und auch den vielen freiwilligen HelferInnen entgegen gebracht wurde, war groß.“