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19:00, Freitag, 27. Mai 2016
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Mai
28
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Seitenstetten, Am Klosterberg 1
 
 

Pastoraltagung zu "Pluralität in Gesellschaft und Kirche"

"Leben ist Vielfalt. Pluralität in Gesellschaft und Kirche" - dieses breit gestellte Thema wird die Teilnehmer der Österreichischen Pastoraltagung von 7. bis 9. Jänner 2016 in Salzburg beschäftigen. Das veranstaltende Österreichische Pastoralinstitut (ÖPI) hält dazu in der Ausschreibung fest, die Vielfalt dieser Welt sei "von Gott wohl-gewollt".<--break->

In diesem Sinn verstehe sich die Kirche - besonders in ihrem pastoralen Engagement - als "vielfältiges Zeichen und Werkzeug einer Einheit der Menschen, zu der wir als Kinder des einen Gottes berufen sind".

Die traditionsreiche Bildungsveranstaltung im Bildungszentrum Salzburg-St. Virgil richtet sich an kirchliche Mitarbeiter in Seelsorge und Schuldienst. Mehrere hundert Interessierte diesseits und jenseits der Grenzen Österreichs, darunter zahlreiche Bischöfe, nehmen alljährlich daran teil.

Was es bedeutet, "im Uneindeutigen zu leben", beleuchtet im Eröffnungsreferat am Donnerstag, 7. Jänner, Wilhelm Guggenberger vom Institut für Systematische Theologie der Uni Innsbruck. Wie sich kulturelle Identität in einer pluralen Gesellschaft aus der Sicht einer gläubigen Muslimin darstellt, zeigt Amani Abuzahra, Dozentin für Philosophie und Interkulturelle Pädagogik in Wien sowie an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems, in ihrem Vortrag am selben Tag auf.

Das Thema aus biblischer Sicht betrachtet Ulrike Bechmann, Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Graz, am zweiten Tag; der Frage "Wieviel Heterogenität verträgt - braucht - liebt die Kirche?" stellt sich anschließend aus systematisch-theologischer Sicht die Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Hildegund Keul. Weitere Vorträge halten Franz Hirschmugl vom Grazer Institut für Markenentwicklung ("Was Kirche von Marke lernen kann"), die Feldkircher Integrationsexpertin Eva Grabherr ("Pluralität - kein 'Schonprogramm'") und abschließend Christian Bauer vom Institut für Praktische Theologie der Uni Innsbruck ("Inspirationen für den pastoralen Umgang mit Pluralität").

Spannung verspricht ein am 7. Jänner geplantes Podiumsgespräch mit Vertretern der Katholischen, Evangelischen und Muslimischen Jugend sowie von "Hashomer Hatzair", einer sozialistisch-zionistischen Jugendorganisation, als Unterhaltungsprogramm ist am selben Tag der "1. Österreichische Pastorale Pluralitäts-Kompetenz-Quiz" vorgesehen.

Die Arbeit in Kleingruppen und liturgische Feiern - u.a. mit dem für das ÖPI zuständigen Referatsbischof Alois Schwarz (Gurk-Klagenfurt) sowie mit Militärbischof Werner Freistetter - ergänzen das Programm der Pastoraltagung. (Info und Anmeldung: www.pastoral.at

(KAP, 30.12.2015)