Erntekrone
Weinstöcke
Pilgergruppe
 
 

Neue Publikationen des Diözesanarchivs

Umschlag "Ite ad Ioseph" von Irene Rabl

St. Pölten, 01.11.2015 (dsp) Das St. Pöltner Diözesanarchiv veröffentlichte ein Buch über den Lilienfelder Abt Chrysostomus Wieser als Band 18 in der Reihe „Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs“ sowie die Folge 34 des „Hippolytus“ zur St. Pöltner Diözesankunde mit Beiträgen u.a. zur Geschichte der Benediktinerstifte Melk und Göttweig.

Irene Rabl beschäftigt sich in ihrer Publikation „Ite ad Joseph“ mit dem Leben und Wirken des Lilienfelder Abtes Chrysostomus Wieser (reg. 1716-1747) und mit der Geschichte der 1653 in Lilienfeld gegründeten Erzbruderschaft des Hl. Joseph. Wiesers Aktivitäten im Zusammenhang mit der Lilienfelder Josephsbruderschaft manifestierten sich neben der langjährigen Ausübung des Präsesamts besonders in seinen vielen Predigten, die er im Rahmen von Wallfahrten und Prozessionen vor den Bruderschaftsmitgliedern hielt.
Wiesers seelsorgliches und missionarisches Wirken zeigt sich auch anhand seiner neun in Annaberg gehaltenen Kinderlehren, einem speziellen Katechismusunterricht für Kinder, sowie anhand persönlicher Kontakte, die er zu katholischen Adeligen und anderen Bruderschaften pflegte.
Der Anhang umfasst neben einer Edition der neun Kinderlehren erstmals einen Personenkatalog dieses Vorstands sowie einen bebilderten Katalog der im Zusammenhang mit Chrysostomus Wieser und der Josephsbruderschaft stehenden Objekte im Stift Lilienfeld.
Das Buch ist um € 24,90 im Diözesanarchiv St. Pölten erhältlich: archiv@kirche.at, 02742/324-321 bzw. Link zur Bestellung http://www.dasp.at/publikationen/beitraege-zur-kirchengeschichte-von-noe

In der Neuen Folge des „Hippolytus“ gibt P. Gottfried Glassner Einblicke in eine 1113 begründete 900-jährige "Beziehungsgeschichte" zwischen Rohrendorf und Melk und berichtet über das Millenium der Beisetzung der Reliquien des hl. Koloman am 13. Oktober 1014. P. Udo Fischer schreibt über den Aufbruch aus der Krise des reformatorischen Zeitalters unter Göttweigs zweitem Gründer Abt Michael Herrlich (1564-1603). Weitere Beiträge sind von Ulrich Küchl über Pfarrer Josef Glanz – ein „Priesteroriginal“ der Diözese St. Pölten, von Hermann Maurer zur Wallfahrt „Unsere Liebe Frau zu Engelstein“ (Bezirk Gmünd) im Spiegel ihrer Andachtsbilder sowie Notizen zu einem „Barockfreskanten“ des 20. Jahrhunderts von Walpurga Oppeker und Hans Alexander Brunner.
Außerdem enthält der Band Nachrufe auf Diözesanbischof Kurt Krenn, Weihbischof Heinrich Fasching und Wilhelm Zotti.
Der „Hippolytus“-Band 34 ist um € 23,60 im Diözesanarchiv St. Pölten erhältlich archiv@kirche.at, 02742/324-321 bzw. Link zur Bestellung http://www.dasp.at/publikationen/hippolytus