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„Missio“-Sammlung am 6. Jänner unterstützt 80.000 Priesterseminaristen

Missio-Plakat

St. Pölten, 30.12.2015 (dsp) Die Päpstlichen Missionswerke ("Missio") sammeln am Dreikönigstag, dem 6. Jänner, bei den Gottesdiensten in ganz Österreich wieder für die Ausbildung von Priestern in Asien, Afrika und Lateinamerika. In vielen Ländern der Welt befinde sich die Kirche noch in der Aufbauphase, heißt es in einer Ankündigung von "Missio".

Zu diesen gehört auch die Kirche in Osttimor, wo das Christentum in den vergangenen Jahrzehnten rasant gewachsen ist und es zahlreiche Berufungen gibt. Im Jahr 1975, als Indonesien das Land besetzte, waren erst 30 Prozent der Bevölkerung Osttimors Katholiken. Heute sind es 96 Prozent.

Viele Menschen schlossen sich in der Zeit der indonesischen Besatzung (1975 bis 1999) der katholischen Kirche an. Sie war damals die einzige Institution, die der Bevölkerung in ihrem jahrelangen Kampf für Unabhängigkeit beistand. Heute genießt die Kirche deshalb ein hohes Ansehen. Gleichzeitig steht sie aber vor großen pastoralen Herausforderungen. Nur unter widrigen Bedingungen kann sie die Seminaristen ausbilden.

Päpstliche Missionswerke unterstützen weltweit 80.000 Seminaristen

Am 6. Jänner 2016 sammeln die Päpstlichen Missionswerke für die Ausbildung von Priestern. Die Kollekte, die in allen Pfarren Österreichs durchgeführt wird, sichert die Ausbildung des priesterlichen Nachwuchses in Afrika, Asien und Lateinamerika, also überall dort, wo es den Ortskirchen oft am Notwendigsten fehlt. Viele Bischöfe können die Ausbildung angehender Priester nicht bezahlen und müssen geeignete Kandidaten abweisen. Deshalb unterstützen die Päpstlichen Missionswerke weltweit 80.000 Seminaristen und tausende Novizen.

Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: „Die Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika ist auf unsere Unterstützung unbedingt angewiesen. Will sie den Missions-Auftrag, zu dem uns auch Papst Franziskus immer wieder mit so leidenschaftlichen Worten ermahnt, erfüllen, braucht sie gute Priester, Hirten nach dem Herzen Jesu. Materielle Hilfe allein sichert dem Menschen zwar das kurzfristige Überleben, gibt ihm aber noch keinen Lebenssinn. Seelsorger, Priester, sehen und helfen den Menschen an Leib und Seele!"

Päpstliche Missionswerke sichern spirituelle Grundversorgung

Mit der am 6. Jänner stattfindenden Sammlung für "Priester aus 3 Kontinenten" sichert Missio die "spirituelle Grundversorgung" der Menschen in den Ländern des Südens. "Die Welt braucht Priester, weil sie Christus braucht. Wenn sie Christus nicht hat, verfällt sie. Die Investition in die Ausbildung der Priester ist die beste Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft", so Maasburg.

Mehr Berufungen als Ausbildungsplätze

In den Ländern des Südens fehlt es nicht an Berufungen. In Afrika, Asien und Lateinamerika ist der Zustrom zu den Priesterseminaren groß. Oft müssen aber ernsthafte Bewerber abgewiesen werden, weil es an Geld zur Ausbildung und Platz für die Unterbringung fehlt. Mit der Sammlung am 6. Jänner "für Priester aus 3 Kontinenten" wird eine fundierte theologische und pastorale Ausbildung ermöglicht. Das Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) am 6. Jänner ist das älteste Missionsfest der katholischen Kirche.

 
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Foto (Missio): Priesterseminaristen