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"Christustag" soll Kirchen einander näher bringen

Der Linzer Hauptplatz wird am Pfingstmontag Schauplatz eines ökumenischen Großereignisses: Der "Christustag" am 25. Mai soll "Brücken unter Christen und zu Nichtgläubigen schlagen", so das Anliegen der Veranstalter, zu denen der ökumenische "Weg der Versöhnung" (Runder Tisch Österreich) und die Evangelische Allianz gehören.<--break->

Zu dem aus freikirchlicher Tradition kommenden Treffen laden u.a. Kardinal Christoph Schönborn, der evangelische Bischof Michael Bünker sowie der Fußballstar David Alaba ein.

Ein gemeinsamer Schritt auf Christus zu könne dabei helfen, "auch einander als Brüder und Schwestern näher zu kommen", wird Schönborn in der Einladung zitiert. "Christus war und ist die Hoffnung für unser Land und seine Menschen", so der Wiener Erzbischof. Das Bekenntnisfeste solle "ein Stück weit jener Einheit erahnen lassen, für die Jesus am Ende seines Lebens zum Vater gebetet habe". Schönborn scheint im Programm als Ehrengast auf, gemeinsam u.a. mit Landeshauptmann Josef Pühringer und dem Linzer Bischof Ludwig Schwarz.

Der "Christustag" - die erste gemeinsame konfessionsübergreifende Großveranstaltung nach der staatlichen Anerkennung der Freikirchen Österreichs - ist als Dank für das genau 70 Jahre zurückliegende Ende des Zweiten Weltkrieges sowie als Bitte um "tiefgreifende Versöhnung und Erneuerung der Gesellschaft" konzipiert. Das Programm ist laut den Veranstaltern "bunt, zeugnishaft und familiengerecht", mit u.a. Musik, Kurzpredigten, Interviews, einem Kindermusical und einem abendlichen "Lobpreiskonzert" mit der australischen Band "Planetshakers".

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn um 14 Uhr ist ein "Marsch für Jesus" angesetzt, der vom Hauptbahnhof über die Landstraße bis zum Hauptplatz führen soll. Ein "Marsch für Jesus" fand bereits im September 2014 in Wien statt: Rund 12.000 Menschen aus zahlreichen Kirchen und Freikirchen beteiligten sich damals an der Aktion. Die Idee derartiger ökumenischer Glaubensbekundungen wurde 1987 in London entwickelt; beim "Global March for Jesus" im Jahr 2000 nahmen laut den Veranstaltern über 60 Millionen Menschen in 200 Städten teil.

(KAP)