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Plakatkampagne „Meine Weltmeister“

St. Pölten, 12.06.2014 (dsp) Während die ganze Welt auf die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien schaut, lenkt die diesjährige Sommerkampagne der Diözese St. Pölten auf vier verschiedenen Plakatsujets den Blick auf Weltmeisterliches, das direkt hier, vor unseren Augen geschieht. In Stadionatmosphäre und WM-Ästhetik werden in vier Motiven solche Leistungen gewürdigt. Fotogalerie

„Wir dürfen durchaus mit etwas Stolz auf die Leistungen der Kirche für die Gesellschaft schauen“, sagte Bischof Klaus Küng zu der diesjährigen Plakatkampagne der Diözese St. Pölten bei einer Pressekonferenz in der NV ARENA in St. Pölten am Tag des WM-Starts. „Selbstverständlich mit einer Portion Sportsgeist, wie es der eben anlaufenden Fußballweltmeisterschaft angemessen ist.“ Mit 6,5 Millionen ehrenamtlichen Arbeitsstunden im Jahr, mit großteils unter Denkmalschutz stehenden Kulturgütern in 422 Pfarren, die die Diözese erhält, mit Priestern und Seelsorgern, die bei über 5.000 Taufen und 5.800 Begräbnissen im Jahr an allen Wendepunkten des Lebens immer für den Menschen da sind und auch nicht wegschauen, wenn andere sich abwenden: „Mit diesem Team dürfen wir uns getrost auf den grünen Rasen ins Flutlicht stellen. Das ist in der Tat weltmeisterlich“, so Küng.

140 Großplakate während der Fußball-WM

Die Botschaften werden dieses Jahr auf über 140 Großplakaten (16 Bogen-Flächen) im gesamten Diözesangebiet, in halb- und viertelseitigen Anzeigen in den Niederösterreichischen Nachrichten, im Internet, in sozialen Netzwerken und in diversen Pfarrmedien gezeigt, wie der bischöfliche Sekretär Fritz Brunthaler als Kampagnenleiter informierte. Die Kampagne startet auf den Großplakatflächen bereits kommendes Wochenende und hängt dann bis Mitte Juli; die Inserate werden ab nächster Woche in einem Zeitraum von fünf Wochen geschaltet.

Die Plakatkampagne ist für die Diözese kostenfrei, repräsentiert jedoch einen kommerziellen Gegenwert von rund 150.00 Euro und wird heuer von den Unternehmen HYPO NOE, der EPAMEDIA GmbH sowie den Niederösterreichischen Nachrichten unterstützt. Konzipiert und gestaltet wurde sie wie seit dem Kampagnenstart 2006 in ununterbrochener Reihenfolge von der Cayenne Marketingagentur GmbH.

„Wir stellen uns mit unserer Unternehmensgruppe aus Überzeugung in den Dienst der guten Sache und helfen gerne mit, dass die Kirche auch in den heutigen, oft allzu lauten Zeiten Gehör findet“, erklärte Christian Führer, Vorstandsmitglied der HYPO NOE Landesbank. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir soziale Projekte unterstützen und an deren Umsetzung in unserem Heimatbundesland mitwirken.“

„Die Kampagne basiert auf einer großartigen Idee“, freute sich Hülya Cetin-Dogan, Key Account Managerin EPAMEDIA GmbH. „Es werden von der Diözese St. Pölten in unserer schnelllebigen Zeit immer wichtiger werdende Anliegen mit sehr zeitgemäßen Mitteln umgesetzt.“

Fans und Teamspieler

Auch der Peter Brandl, Mittelfeldspieler des Cup-Finalisten SKN St. Pölten, ist ein „Fan“ der Kampagne und trat bei der Pressekonferenz in „seinem“ Heimstadion als Testimonial auf: „Im Fußball kommt man immer wieder an seine Grenzen. Man meint, alles selber zu können, aber merkt immer wieder, dass man zerbrechlich ist. Ich fühle mich in meinem Sport von meinem Glauben getragen.“ Für die Fußball-WM setzt Brandl auf einen heißen Außenseitertipp: Belgien. „Sie werden zumindest sehr weit kommen.“

Auf den Plakaten und Anzeigen ist Gott selber der „Fan“, der mit Freude auf „seine Weltmeister“ schaut und ihre Leistungen würdigt. Er stellt uns „seinen Teamchef“ vor, Papst Franziskus, der seit etwa einem Jahr sein „Team“, die Kirche, auf ganz neue Weise zu voller Stärke führt.
Er freut sich aber auch über ganz alltägliche Menschen in unserer Diözese, die wie die Weltmeister auf dem Rasen über 90 Minuten alles geben – für eine glaubwürdigere Kirche und eine bessere Gesellschaft:
Pfarrer Christoph Heibler steht stellvertretend für alle Priester „vom Anpfiff bis zum Schlusspfiff am Platz“ und begleitet die Menschen mit dem Segen Gottes an ihren wichtigsten Lebenstationen. Kathrin Hahn und Barbara Taubinger arbeiten für das Diözesanmuseum und das Diözesankonservatorat arbeiten, und auf ihren „Einsatz“ kann man buchstäblich „bauen“. Die weltmeisterliche Leistung der rund 60.000 Ehrenamtlichen in der Diözese, deren Arbeit „heilig“ ist, repräsentiert Anna Rosenberger, Pfarrgemeinderätin und Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese, die auf dem Plakat hoffnungsvoll in die Zukunft schaut.

mehr Information: http://weltmeister.dsp.at