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Katholische Frauenbewegung ruft zu Gastfreundschaft für Flüchtlinge auf

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Wien, 11.8.2014 (dsp/kfb) Weil aktuell unzählige Menschen vor Kriegen und Krisen flüchten müssen, bittet die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbÖ) um Solidarität und Gastfreundschaft für Asylwerbende, darunter auch viele Frauen und Kinder. „Wir werden uns auch im kommenden Arbeitsjahr wieder mit dem Thema ‚einander begegnen‘ beschäftigen", heißt es in einer Aussendung der kfbÖ.

Die Frauenbewegung ruft in diesem Zusammenhang auch dazu auf,  eine positive Grundstimmung in den Gemeinden gegenüber Asylwerbenden zu fördern. „Dies kann durch direkte und persönliche Begegnungen mit Zugewanderten sowie durch interkulturelle bzw. interreligiöse Veranstaltungen ermöglicht werden“, sagt Veronika Pernsteiner, die stellvertretende Vorsitzende der kfbÖ. Pernsteiner hat ihre Masterarbeit in ihrem Masterlehrgang „Intercultural Studies“ dem Thema „Interkulturelles Lernen in der christlichen Erwachsenenbildung“ gewidmet.

Die kfbÖ erinnert an die Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils, dass die Kirche allzeit die Pflicht habe, „nach den Zeichen der Zeit zu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten“ und an das Jesuswort: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt 25, 35). Ebenso ruft sie die Gebetsmeinung von Papst Franziskus für diesen August in Erinnerung: „Wir beten, dass Menschen auf der Flucht Aufnahme und Schutz finden“.