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Gegen Christenverfolgung: Fackelzug in Wien

Eine ökumenische Plattform aus 20 Menschenrechtsorganisationen unter Koordination von "Christian Solidarity/CSI-Österreich" lädt für Mittwochabend zu einem Fackelzug von der Wiener Oper zum Stephansdom ein, um gegen die weltweite Christenverfolgung zu demonstrieren.

In 50 Ländern - darunter Syrien (IS), Irak (IS), Pakistan und Nigeria (Boko Haram) - würden Christen diskriminiert oder verfolgt, heißt es in dem Folder mit dem Logo einer Hand und den Worten "Stopp Christenverfolgung". Verwiesen wird aber auch auf die Notwendigkeit eines bedingungslosen Einsatzes der Österreicher für Religionsfreiheit - "durch Politiker, Kirchen und durch die Islamische Glaubensgemeinschaft".

Der Fackelzug am 10. Dezember - dem UN-"Tag der Menschenrechte" - , startet um 17.15 Uhr bei der Staatsoper und führt durch die Kärntner Straße zum Stephansdom. Dort findet dann ein ökumenischer Wortgottesdienst statt.

Der veranstaltenden Solidaritätsplattform gehören u. a. "Kirche in Not" (KiN), die Vereinigung der Frauenorden Österreichs (VFÖ), die Stiftung "Pro Oriente", der "Österreichische Cartellverband" (ÖCV), der "Mittelschüler Kartell Verband" (MKV) und die "Evangelische Allianz" an.

Der Aktionstag "Solidarität mit verfolgten Christen" wurde erstmals am 10. Dezember 2008 begangen. Anlass war der 60. Jahrestag der Proklamation der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris am 10. Dezember 1948.

Die UN-Menschenrechtscharta von 1948 ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte als Grundlage des humanitären Völkerrechts. In der Charta wird auch ausdrücklich die Religionsfreiheit als zentrales Menschenrecht erwähnt.

(KAP)