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Die Häuser öffnen für Menschen in Not

Christkind

St. Pölten, 25.12.2014 (dsp) Für Jesus und seine Mutter, war in den Herbergen kein Platz – „muss es immer wieder von neuem geschehen?“ Bischof Klaus Küng betonte in seiner Predigt bei der Christmette im Dom von St. Pölten die Notwendigkeit, „die Häuser zu öffnen für jene, die kein Zuhause haben“.
Predigt im Wortlaut

Niemand könne „ehrlich“ Weihnachten feiern, ohne an die vielen Menschen zu denken, die in großer Not sind, in ihrer Existenz bedroht, verfolgt, auf der Flucht oder im Krieg. Wer zu begreifen beginne, wer dieses Kind sei und warum es zur Welt gekommen sei, empfinde den „Wunsch, sich Gott und den anderen zuzuwenden, ihnen Liebe zu zeigen“, so Küng.

„Wer ist Gott?“ und „Wer ist das Kind in der Krippe?“ Genau um diese Fragen gehe es zu Weihnachten. Gott sei „in seiner unendlichen Liebe Mensch geworden in Jesus“. Durch Jesus werde Gott für uns sichtbar, da „er will, dass wir teilhaben an seinem Dasein.“ Mit diesem „Teilhaben“ beginne unser Leben, und das „ewige Teilhaben“ sei auch das letzte Ziel.

Das Besondere zu Weihnachten bestehe darin, dass „Gott uns als kleines Kind, als Baby begegnet“, erklärte Küng. In dieser Einfachheit und in dieser „Urfreude der Menschen über neues Leben“ gebe er uns die Möglichkeit, vertrauensvoll und friedlich auf ihn zuzugehen. „Er macht keine Angst, er ist nicht stark. Er macht es uns einfach, ihn zu lieben.“ Es gelte, das „Zeichen des Kindes in der Krippe“ anzunehmen und sich wie die Hirten ihm zuzuwenden: Küng: „Seien wir Zeugen für die Wirksamkeit seines Lichtes unter den Menschen, das seinen Ausgang nimmt mit einer Familie, der ein Kind geboren wurde, in einem Stall in Bethlehem.“ 

Predigt im Wortlaut