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Weihnachtsfriede wird allen Menschen zugesagt

Weihnachtsgottesdienst in der Justizanstalt St. Pölten

St. Pölten, 19.12.2013 (dsp) Die Verkündigung des Friedens an jeden einzelnen Menschen in jeder Lebenssituation hob Weihbischof Anton Leichtfried beim traditionellen Weihnachtsgottesdienst in der Justizanstalt St. Pölten hervor. Die Insassen gehören 25 verschiedenen Nationalitäten, davon 23% aus Staaten außerhalb der Europäischen Union, und 7 verschiedenen Religionsbekenntnissen an.

Gott habe für sich selbst „nicht die schönsten und besten Plätze“ ausgesucht, betonte Leichtfried in seiner Predigt, sondern sei „an den Rand des Lebens“ gegangen. „Gott will das Leben der Menschen teilen, und zwar aller.“ So habe der Engel nicht nur damals den Hirten den Frieden verkündet, sondern auch heute werde dieser Friede „euch in eure besondere Situation hinein“ zugesagt, sagte Leichtfried zu den Insassen. Da der Friede im Herzen „nicht selbst gemacht“, sondern ein Geschenk sei, „kann ihn euch auch niemand nehmen“.
Musikalisch gestaltete die Feier ein Chor der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten unter der Leitung von Simon Kreuzpointner.

Die Weihnachtsmesse in der Justizanstalt Stein mit Diözesanbischof Klaus Küng musste heuer wegen der Beamten-Demonstration in Wien, an der auch Beamte der Justizwache teilnahmen, entfallen.