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„Wegmarken“ als Schlüsselerlebnisse

St. Pölten, 07.02.2013 (dsp) Zu einer Fastenbesinnung mit Künstlerinnen und Künstlern im Dom von St. Pölten und zur Eröffnung der Ausstellung „Wegmarken“ im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes lädt der Katholische Akademikerverband der Diözese St. Pölten (KAV) am Donnerstag, den 14. Februar. 10 bildende Künstler und 4 Literaten präsentieren Werke zum Themenbereich „Wegmarken oder Leitpflöcke“ als „Schlüsselerlebnisse und -ereignisse“, wie es im Katalog zur Ausstellung heißt.
„Alle brauchen wir Wegmarken, Pflöcke an unserem Weg, die uns nicht einengen, aber uns zeigen – da geht's lang“, schreibt Bischof Klaus Küng im Vorwort des Ausstellungskataloges. „Wegmarken sagen uns: Du kannst hier schon den Weg verlassen, aber dann tust du das auf eigene Gefahr.“ Das Thema der diesjährigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst in der Fastenzeit passe in das aktuell laufende „Jahr des Glaubens“. Gerade in diesem Jahr dürften wir uns darauf verlassen, dass Gott uns neu seine „Wege zeigt und Pfade lehrt“ (Ps 25, 4). Das Glaubensbekenntnis sei eine Sammlung von solchen Wegmarken auf dem Weg zu Gott, „deshalb lohnt sich die Betrachtung seiner einzelnen Sätze ganz besonders in dieser Fastenzeit“, so Küng. Einen „immer jungen, immer spannenden Zugang“ zum Thema „Wegmarken“ würden dieses Jahr die Künstlerinnen und Künstler finden, denen der KAV jedes Jahr eine Begegnungsplattform bietet.

„Jede Wegmarke ist ein Unikat, es gibt sie nur ein einziges Mal“, denn diese dokumentiere einen Abschnitt aus einem Leben, wie die Kuratorinnen der Ausstellung, Ursula Fischer von der Galerie am Lieglweg in Neulengbach, Renate Minarz von der Schupfengalerie in Herzogenburg und Doris Kloimstein vom P.E.N. Club schreiben: „Sie hilft dem Reisenden, zeigt ihm woher er kommt, wo es hingeht und welche Möglichkeiten es gibt.“

Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums sieht Bilder als Weg-Marken religiöser Weltbilder, die sich „spätestens seit der Renaissance in Bilderwelten zu verwandeln begonnen haben“. Die künstlerische Wende zum so genannten „abstrakten“ Bild konnte neue Dimensionen bildnerischer Wegmarken eröffnen. Mit der „Verweigerung einer bloßen Abbildbarkeit von Welt“ liege ein neues Potential, „Wegmarke des Geistigen, Spirituellen/Religiösen und Emotiven zu werden und den Blick auf die Welt und sich selbst wiederum auf Transzendentales zu richten“, schreibt Aigner im Katalog zur Ausstellung.

Fastenbesinnung
Donnerstag, 14. Februar 2012, 18.45 Uhr im Dom zu St. Pölten

Ausstellungseröffnung
mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Mag. Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums
Donnerstag, 14. Februar 2012, 19.45 Uhr, Sommerrefektorium, Domplatz 1, 3100 St. Pölten

Bildende Künstler:
Maria Danzinger, Erich Karner-Lilienfeld, Gertude Stix, Renate Gruber-Felkel, Gernot Buchwieser, Lisa Est, Egon Straszer, Claudia Hula, Lilly Hagg, Karl Burdak

Literaten:
Harald Kollegger, Seraffetin Yildiz, Helmuth A. Niederle, Philo Ikonya

Öffnungszeiten sind bis 17. März an jedem Sonntag von 9 bis 13 Uhr, unter der Woche auf Anfrage (für Schulklassen, PGR, Ausflüge…). Eine Sonderführung mit den Kuratorinnen der Ausstellung gibt es am Sonntag, den 3. März, um 11.30 Uhr. Weitere Führungen auf Anfrage. Informationen: Katholischer AkademikerInnenverband, , 02742/324-3371.

Skulptur: Egon Straszer, is man-is woman
Gemälde: Renate Gruber-Felkel, ohne Titel 2 (aus der Serie „Schiffe)