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Krippenausstellung im Diözesanmuseum
Adventmarkt
 
 

„Was bringt Kirche?“

St. Pölten, 09.04.2013 (dsp/kap) Mit einer Informations-Offensive reagiert die Katholische Kirche in Österreich auf das "Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien". Man verstehe das Volksbegehren vor allem als Herausforderung, die Menschen darüber in Kenntnis zu setzen, "was die Kirche alles für das Gemeinwohl und damit auch für jene leistet, die nicht Mitglied der Kirche sind", betont dazu der Mediensprecher der Österreichischen Bischofskonferenz, Paul Wuthe.
Den Auftakt bildete der Folder "Was bringt Kirche", fortgesetzt werde die Kampagne nun auch im Internet - etwa durch vier Image-Videos sowie durch Info-Banner, die in den Sozialen Netzwerken die Kirchenleistungen in Form von Positiv-Botschaften kommunizieren sollen.

Eine Million Folder in Kirchen

Der Folder wurde an Palmsonntag österreichweit in einer Höhe von einer Million Stück in Kirchen aufgelegt.Auch in der Diözese St. Pölten ist der Folder bereits verteilt worden, bevorzugt an Pfarren, Religionslehrer und auch an Kirchenbeitragsstellen. Er informiert etwa darüber, dass das gegenwärtig oft kritisiert Konkordat (= Vertrag zwischen Republik Österreich und Heiligem Stuhl) die 52 Sonntage und 10 christlichen Feiertage zusätzlich rechtlich absichert und über 560.000 Menschen sich aus ihrem Glauben heraus ehrenamtlich im Sinne des Gemeinwohls engagieren. Auch die Themen Bildung, Soziales und Finanzen werden diskutiert und der Beitrag der Kirche für alle Menschen im Staat herausgehoben.

Image-Videos und "Faktencheck"

Illustriert werden diese kirchlichen Leistungen auch in vier eigens produzierten Image-Videos, die u.a. auf der Website der Katholischen Kirche in Österreich, www.katholisch.at, abgerufen werden können. Dort findet sich auch ein "Faktencheck", in dem die Behauptungen der Initiatoren des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien" auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft werden.

Weitere Detail-Infos zur Kampagne, den Image-Videos und zum "Faktencheck" unter www.katholisch.at/wasbringtkirche

Direkt zum Videokanal geht es hier: https://www.youtube.com/channel/UCKXRWm2p5StTJrEYFzsAEAA/videos

Ebenfalls besuchenswert: die Seite www.pro-religion.at, auf der die in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaften über ihren Beitrag zum Staat Auskunft geben.

Weitere Meldungen und Hintergründe im Kathpress-Themenpaket zum "Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien" unter www.kathpress.at/volksbegehren. Foto Stock