Sommerkampagne 2016
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Tausende NÖ-Feuerwehrer feiern ihren Schutzpatron

Florianimesse

St. Pölten, 03.05.2013 (dsp) Der heilige Florian zählt wohl zu den populärsten Heiligen im Land: In Gedenken an den Schutzpatron der 97.508 niederösterreichischen Feuerwehrer werden zahllose Florianimessen rund um seinen Gedenktag am 4. Mai gefeiert.
Bei diesen Gottesdiensten danken die Feuerwehrer für die gut verlaufenen Einsätze, bitten um weiteren Schutz und gedenken der verstorbenen Mitglieder. Florian (gest. 304), der im heutigen St. Pölten gelebt hat, ist auch der Schutzheilige der Rauchfangkehrer und von Oberösterreich.

Das Leben des Heiligen

Florian war der Überlieferung nach bereits pensionierter Kanzleivorstand und lebte in Aelium Cetium (Sankt Pölten). In der Zeit der Christenverfolgung (303–304) unter Kaiser Diocletian kam Statthalter Aquilinus nach Lauriacum, um die Christen auszuforschen. 40 Christen wurden ergriffen, eingesperrt und gefoltert. Florian erfuhr davon und eilte nach Lauriacum, um ihnen beizustehen. Dort wurde er von seinen ehemaligen Militärkameraden aufgegriffen und verhaftet, weil er sich als Christ bekannte, und vor den Statthalter Aquilinus geführt. Da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, wurde er geschlagen und schließlich zum Tod verurteilt und am 4. Mai 304 mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Enns gestürzt. Vor seiner Hinrichtung betete Florian eine Stunde, sodass die Soldaten Ehrfurcht erfasste und sie sich scheuten, das Todesurteil zu vollstrecken. Ein wütender junger Mann stieß ihn schließlich von der Brücke hinab in den Fluss.

Weitere Infos: Heiligenlexikon

Foto: Pfarrer und Feuerwehrkurat Peter Bösendorfer feiert mit der FF Boxhofen und FF Preinsbach in der St. Agatha-Kirche in Amstetten die Florianimesse.