GlaubensFEST in Neuhofen/Ybbs
Ministranten-Sommerlager Pfarre Dorfstetten
Wallfahrt mit der ganzen Familie
 
 

Stellungnahme zum „Welttag der Menschen mit Downsyndrom“

Alljährlich denken wir am 21. 3. über die Lage der Menschen mit Down-Syndrom nach – das Datum ist kein Zufall, denn das Chromosom 21 ist bei ihnen dreimal vorhanden. Als Referatsbischof für Ehe und Familie sehe ich wieder einmal Größe wie Gefahren der modernen Medizin.
Einerseits ist es durch massive Fortschritte hier einfacher denn je geworden, einem Down-Syndrom-Kind ein würdiges und erfülltes Leben zu ermöglichen. Zugleich ist es dieselbe Wissenschaft, die es seit einigen Monaten kinderleicht macht, Down-Syndrom-Kinder wie Menschen zweiter Klasse heraus zu selektionieren – mit einem ganz einfachen Bluttest. Dabei sollten wir mutig die Botschaft in die Welt hinaustragen, was für ein Geschenk ein Down-Syndrom-Kind für eine Familie sein kann, auf wie direkte Weise es oft Liebe schenkt. Besonders habe ich mich in diesem Zusammenhang über eine Titelgeschichte im „profil“ vor zwei Wochen gefreut, die mutig genau diese Hoffnung machende These transportiert hat. Gespräche mit vielen Eltern von Down-Syndrom-Kindern bestärken mich zudem, zum 21. 3. zu appellieren: Sagen wir ja zu Kindern, auch zu Menschen mit Down-Syndrom. Und wir werden eine reichere Gesellschaft sein.