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Papst: Weihnachten ist mehr als Geschenke, Lärm und Feierlaune

Weihnachten bedeutet nach Worten von Papst Franziskus die Ankunft Christi in der Welt und nicht Geschenke, Lärm und Feierlaune. Die Christen müssten für die Ankunft des Gottessohnes Platz schaffen und sich ihr öffnen, sagte er am Montag bei seiner Frühmesse im vatikanischen Gästehaus Santa Marta.

Dies verlange eine Haltung der Offenheit, Geist und Seele dürften sich nicht verschließen, mahnte der Papst am Tag vor dem Heiligen Abend.

Dreimal komme Jesus in die Welt, erklärte Franziskus in seiner Predigt: Einmal physisch bei der Geburt in Bethlehem, ein zweites Mal am Ende der Zeiten und einmal tagtäglich: "Der Herr besucht seine Kirche jeden Tag. Er kommt zu jedem von uns", so der Papst. Christen sollten deshalb wie die heilige Maria wachsam sein und sich für Gott öffnen, "statt einen Zettel 'Bitte nicht stören' an der Tür zu haben".

Auch via Twitter rief der Papst zur Stille auf: "Weihnachten ist oft ein lautes Fest: Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören", so Franziskus am Montag an die bereits knapp elf Millionen Follower auf dem Kurznachrichtendienst.

Weihnachtlich waren hier die Botschaften auch in den Tagen zuvor: "Der Advent ist ein Weg nach Bethlehem. Lassen wir uns vom Licht des menschgewordenen Gottes anziehen", twitterte der Papst am Samstag, und tags zuvor: "Versuchen wir, Weihnachten im wahren Geist des Evangeliums zu leben, indem wir Jesus in die Mitte unseres Lebens stellen."

(KAP)