Erntekrone
Weinstöcke mit Trauben
Pilgergruppe im Herbst
 
 

Orgelzyklus von Messiaen im Dom von St. Pölten

St. Pölten, 08.01.2013 (dsp) Einen abendfüllenden Orgelzyklus von Olivier Messiaen (1908-1992) zum Weihnachtsgeschehen veranstaltet die St. Pöltner Dommusik im Rahmen der Konzertreihe „Orgel plus“ am Freitag, den 18. Jänner 2013 um 20 Uhr. Domorganist Ludwig Lusser und Theologe Franz Moser erklären die Werke bei einer Einführungsveranstaltung im Bildungshaus St. Hippolyt am Samstag, den 12. Jänner 2013 um 16 Uhr.
Der 1935 komponierte Zyklus – „La Nativité du Seigneur“ (Die Geburt des Herrn) und „Neuf Méditations pour orgue“ (Neun Meditationen für Orgel) – wird zum ersten Mal in St. Pölten als Ganzes zu hören sein. Organist ist der 1983 geborene Südtiroler Manuel Schuen. Im Anschluss an das konzert lädt die Dommusik zu einer Agape in das Sommerrefektorium. Karten gibt ab eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse oder im Vorverkauf in der Buchhandlung Schubert St. Pölten.

Olivier Messiaen, mit Sicherheit der bedeutendste katholische Komponist für Orgel des 20. Jahrhunderts, schuf mit der „Nativitè“ von 1935 ein Kunstwerk, weit über liturgische kirchliche Grenzen hinausweisend, das die Verherrlichung des Weihnachtswunders – die Geburt des Retters der Welt – zum Thema hat. Die tiefe Mystik der christlichen Weihnachtsthemen wird durch die wunderbar klingenden Registermischungen der wertvollen Metzler-Orgel des St. Pöltner Doms zum Hörerlebnis.

Manuel Schuen, 1983 in Bruneck in Südtirol geboren, studierte Orgel als Konzertfach und Kirchenmusik mit den Schwerpunkten Chorleitung und Gesang mit Auszeichnung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Schon während seiner Studienzeit war Schuen mehrfach als Konzertorganist in Italien und Wien tätig. Auch beim Internationalen Gregorianikfestival 2006 in Watou, Belgien, wirkte er als Organist mit. 2005 errang er den zweiten Preis (bei Nichtvergabe des ersten Preises) beim Internationalen Orgelwettbewerb auf historischen Instrumenten „Gaetano Callido“ in Borca di Cadore, Italien.