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Neue Regierung soll sich für Religionsfreiheit einsetzen

Angesichts der dramatischen Situation von verfolgten Christen in vielen Ländern soll sich die neue Regierung "ausdrücklich zum weltweiten Einsatz für Religionsfreiheit bekennen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Lage christlicher Minderheiten legen". Das forderte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AKV), Helmut Kukacka. Gleichzeitig rief die AKV zur Teilnahme am Fackelzug "Stopp Christenverfolgung" am 10. Dezember auf,

der vor der Wiener Staatsoper um 17 Uhr beginnt und mit einem Gottesdienst um 18 Uhr im Stephansdom endet.

Kukacka erinnerte daran, dass unter den Religionen es derzeit weltweit die Christen sind, die "wegen ihres Glaubens am meisten verfolgt werden". Besonders schlimm sei die Situation für im Nahen Osten, wo Christen zwischen die Fronten geraten. Papst Franziskus habe im Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" ausdrücklich die Bitte in Richtung islamischer Länder geäußert, "den Christen Freiheit zu gewähren, damit sie ihren Gottesdienst feiern und ihren Glauben leben können", so Kukacka mit Verweis auf das Papstdokument.

Im Einsatz für Religionsfreiheit komme auch den in Österreich lebenden Muslimen die Verantwortung zu, "in ihren Herkunftsländern von ihren Erfahrungen bei uns zu berichten und auch dort umfassende Religionsfreiheit einzufordern", so der Präsident der Dachorganisation zahlreicher katholischer Verbände.
 
KAP