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Neue Medien – Segen oder Fluch für unsere Kinder?

St. Pölten, 16.03.2013 (dsp) Über 120 Teilnehmer setzten sich am Freitag bei einer Tagung in der NÖ-Landwirtschaftskammer mit den Nutzen und Risiken Neuer Medien für Kinder auseinander. „Die so genannten neuen Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“, so Josef Grubner, Präsident des niederösterreichischen Katholischen Familienverbandes. „Besonders Kinder und Jugendliche seien ständig mit ihnen konfrontiert, sie wachsen mit Computer, Handy und Co. auf“, sagt Grubner. Nicht wenige Eltern würden besorgt registrieren, wie ihr Kind sich immer mehr in eine Welt zurückzieht, zu der sie keinen Zugang haben. Auch der Gedanke, dass dieses Verhalten früher oder später regelrecht zu einer Sucht werden könnte, quäle viele Mütter und Väter.

„Den Gefahren des Internets begegnen Eltern und Pädagogen am besten, indem sie sich selbst informieren“, meinte der Psychiater und Neurologe Hubert Poppe in seinem Hauptvortrag. Er empfiehlt, mit den Kinder im Gespräch zu bleiben, ja sogar öfter gemeinsam mit dem Kind im Internet zu surfen oder ein Computerspiel zu spielen. Krankhafter Mediengebrauch hänge oft mit mangelhaft ausgebildeten Lebenskompetenzen zusammen, so der Experte, daher sei es enorm wichtig, Kinder bei der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls zu stützen und zu stärken.

Die Chancen und Gefahren des Internets waren auch Thema der anschließenden Workshops, die vom Hauptreferenten und von Experten der Fachstelle für Suchtprävention geleitet wurden. Dass die neuen Medien auch Generationen verbindend eingesetzt werden können, bewies das NÖ-Katholische Bildungswerk mit seinem Workshop „Grau meliert trifft digital versiert“. Dort teilten Jugendliche ihr Wissen rund um Computer und Handy mit Vertretern der Generation 50 +.

Veranstalter der Tagung: Fachstelle für Suchtprävention NÖ, der NÖ-Katholische Familienverband, das NÖ-Katholische Bildungswerk, der Bereich Familie der Diözese St. Pölten sowie die Beratungseinrichtung „Rat und Hilfe“, die Heilpädagogische Gesellschaft und die Interessenvertretung NÖ Familien.

Die neuen Medien können auch eine Brücke zwischen Jung und Alt sein.