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Kremser Sternsinger beim Bundespräsidenten

Wien - Krems, 02.01.2013 (dsp/kap) Rund 50 Sternsinger der Katholischen Jungschar zogen aus ganz Österreich, um Bundespräsident Heinz Fischer die Friedensbotschaft und den Segen für das Neue Jahr zu überbringen. Cornelia, Klaus, Julia, Natalie und Svenia waren stellvertretend für 22.500 Kinder aus Niederösterreich mit dabei. In diesen Tagen ziehen sie im Pfarrgebiet von Krems–St. Paul von Haus zu Haus. Als Geschenk überreichte die Kremser Sternsingergruppe einen großen Stern aus Lebkuchen als Symbol für eine friedliche und gerechte Welt.
Der Bundespräsident würdigte die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar als aktiven Beitrag im Einsatz für Menschenrechte und -würde sowie in der Solidarität mit notleidenden Menschen auf der ganzen Welt.

Das konkrete Ziel der Sternsinger sei die "unumstößliche Tatsache, dass alle Menschen gleiche Rechte und Würde haben, dass jeder Mensch dem anderen ebenbürtig und alle einander Bruder und Schwester sind", so Fischer in seinen Worten an die Kinder. Der Gedanke der Menschenwürde müsse gerade "in der Praxis durchgesetzt werden", und das heiße, sich "dort zur Wehr zu setzen, wo Menschen herabgewürdigt, gedemütigt und schlecht behandelt werden". Den Einsatz für eine gelebte Menschenwürde und konkrete Solidarität mit Notleidenden sah Fischer als den ausgezeichneten Handlungshorizont der Sternsinger.

Fischer appellierte an die Kinder, ihrem Engagement für eine gerechtere Welt treu zu bleiben: "Nehmt eure Solidarität auch als Erwachsene mit, haltet daran fest und lasst euch von niemandem ablenken."

Foto: Peter Kubelka