Sportlermesse mit Fußball-Segnung
Kinder an der Orgel
Pater und Jugendliche am Lagerfeuer
 
 

Jungschar-Fortbildung zur Prävention von sexueller Gewalt

Melk, 11.03.2013 (dsp) „Mit Herz und Hirn“ setzten sich die Teilnehmer des gleichnamigen Seminars der Katholischen Jungschar St. Pölten kürzlich im Stift Melk zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen auseinander.
„Die Multiplikatoren konnten sich Informationen holen, ihre Betroffenheit ausdrücken und sich für ihre Verantwortung in Schule, Pfarre und sozialpädagogischen Einrichtungen stärken“, so Organisatorin Lisa Funiak. Die Jungschar-Mitarbeiterin weiter: „Die Seminarteilnehmer wissen um die Dynamik in Fällen sexueller Gewalt, kennen die in der Diözese arbeitenden Beratungs- und Therapiestellen und konnten viele Praxisideen für die präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitnehmen.“

Sich mit ganzem Herzen für Kinder und Jugendliche zu engagieren heiße daher mit Hirn zu agieren, wenn sich Opfer sexueller Gewalt anvertrauen. Und es bedeute „laufend präventiv zu arbeiten, um Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken“. Denn gestärkte Persönlichkeiten seien weniger häufig von Übergriffen betroffen bzw. könnten sich eher entsprechende Hilfe holen, betont Funiak.

Referenten waren Dechant Johann Zarl von der diözesanen Ombudsstelle, Gabriele Meiseneder von der NÖ Kinder- und Jugendanwaltschaft, Andrea Lehner-Hartmann (Institut für Praktische Theologie, Wien) und Christine Klimt und Christa Jordan-Rudolf, Mitarbeiter des Vereins Selbstlaut (Wien).