Sportlermesse mit Fußball-Segnung
Kinder an der Orgel
Pater und Jugendliche am Lagerfeuer
 
 

„Glauben leben – Türen öffnen“

Maria Taferl, 22.04.2013 (dsp) „Wir brauchen nicht irgendwelche Jobs, die gut gemacht werden, sondern Menschen, die von innen her leben und ihre Berufung zum Beruf machen", sagte Weihbischof Anton Leichtfried bei der Berufungswallfahrt in Maria Taferl am Sonntag des guten Hirten, an dem in der katholischen Kirche weltweit für geistliche Berufe gebetet wird. Rund 60 Pilgerinnen und Pilger marschierten den steilen Weg von Marbach an der Donau zur Kirche des größten Wallfahrtsortes Niederösterreichs. Über 500 Wallfahrer, darunter eine Gruppe aus Ruprechtshofen, wohnten dem Gottesdienst zum Motto „Glauben leben – Türen öffnen“ in der Basilika bei.
„Der Glaube öffnet die Türen unserer Innenräume, dass sie mit Licht durchflutet werden“, sagte Leichtfried, der auch Regens des Priesterseminars ist, in seiner Predigt. Von Jesus Christus geführt und begleitet könnten wir immer tiefer in unser Inneres vor dringen, auch wenn es dort „leere Räume und Abgründe“ gebe. Leichtfried: „So tief in uns wie Gott es ist, können wir selbst nicht sein. So nahe wie Gott uns ist, können wir selbst uns nicht sein.“ Gott klopfe an die Tür unseres Lebens, doch er „fällt nicht mit der Tür ins Haus“. Diese Anfrage Gottes könne durch vielfältige Weise geschehen, meist durch andere Menschen, aber auch durch die Schöpfung, die – wie jetzt besonders im Frühling – auf die Schönheit des Schöpfers verweise. Die Tür öffne sich jedoch auch nach außen, wie Leichtfried betonte: „Wenn Gott unser Vater ist, sind wir mit allen Menschen verbunden.“

Das Gebet um Berufungen von jungen Menschen zu Priestern, Diakonen, Ordensleuten, Pastoralassistentinnen und Religionslehrerinnen solle sich nicht nur auf einen Tag im Jahr beschränken, sagte Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Leiter der diözesanen Berufungspastoral. Bereits zum dritten Mal in Folge gibt es deswegen auch eine Pfingstnovene um geistliche Berufungen. Von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten soll in der ganzen Diözese „ein Gebetsnetz gewoben“ werden, so Reitzinger.

Pfingstnovene